Soziale Medien
Eltern für Restriktionen, Kinder wollen selbst entscheiden
Seitdem Australien in Dezember Accounts auf sozialen Medien für unter 16-Jährige verboten hat, wird in vielen Ländern über ähnliche Maßnahmen diskutiert. In Deutschland wurde die Diskussion nun durch das Bekanntwerden eines SPD-Positionspapiers zu dem Thema weiter befeuert. In dem Schriftstück fordert die Bundestagsfraktion ein Verbot von Social Media für Kinder und Jugendliche unter 14. Für 14- bis 16-Jährige sollen Social-Media-Dienste nur in eingeschränkter Form, z.B. ohne Algorithmen, personalisierte Inhalte und Endlos-Scrollen, zur Verfügung stehen.
Eine kürzlich erschienene Umfrage der Marketingagentur KB&B zeigt, dass Social-Media-Beschränkungen durch altersgerechte Accounts in Deutschland am beliebtesten sind. 42% der Eltern von Kindern zwischen 8 und 17 gaben demnach an, dass sie sich altersgestufte Nutzungsmodelle wünschen. Nur 24% sagten, dass sie ein komplettes Verbot für Kinder unter 16 befürworten. Noch weniger, 10%, finden, dass die Nutzung nur mit elterlicher Zustimmung stattfinden soll.
Unter Kindern und Jugendlichen zwischen 8 und 17 Jahren sind die Meinungen zu einen Social-Media-Verbot erwartungsgemäß anders. 24% gaben an, für Altersabstufungen zu sein. Genausoviele sagten aber auch, es solle keine neuen Gesetze geben und dass Familien selbst entscheiden sollten. Unter Kindern und Jugendlichen ist die Zustimmung für Einwilligungs-Modelle mit 16% ebenfalls niedriger. Nur 9% der befragten Kinder und Jugendlichen sind für ein Verbot von sozialen Medien für unter 16-Jährige.
Beschreibung
Die Grafik zeigt den Anteil der befragten Eltern/Kinder mit folgenden Ansichten zu einem Social-Media-Verbot.
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