Daten & Fakten zum Thema Schule
Eine Schule ist eine Bildungseinrichtung, an der Wissen und Bildung in verschiedenen Schulfächern von Lehrkräften an die Schüler vermittelt wird.
In Deutschland werden Schulen in verschiedene Schularten unterteilt. Es gibt Grundschulen, Förderschulen, Haupt- und Realschulen, Gesamtschulen, Waldorfschulen, Mittelschulen, Gymnasien, Fachoberschulen, Berufsschulen und Abendschulen. In einigen Bundesländern werden auch Vorschulklassen in Kindertagesstätten unterrichtet.
Zu Beginn des Schuljahres 2009/2010 wurden in Nordrhein-Westfalen mit etwa 180.000 Kindern die meisten im bundesdeutschen Vergleich eingeschult (»
Einschulungen in Deutschland 2009). Dahinter folgten die Bundesländer Bayern mit knapp 115.000 und Baden-Württemberg mit rund 100.000 Schulanfängern. Im Schuljahr 2007/2008 gab es in ganz Deutschland etwa 3,1 Millionen Grundschüler (»
Anzahl der Schüler). Mehr als 2,4 Millionen Schüler besuchten im gleichen Schuljahr Gymnasien und etwa 1,3 Millionen Schüler wurden an Realschulen unterrichtet.
In deutschen Grundschulen kommen auf einen Lehrer im Durchschnitt etwa 18,7 Kinder (»
Verhältnis Lehrer/Schüler im Primarbereich in der EU). In der Sekundarstufe I beträgt das Verhältnis ein Lehrer für rund 15,5 Schüler (»
Verhältnis Lehrer/Schüler in der Sekundarstufe I in der EU) und in der Sekundarstufe II sind es pro Lehrer ungefähr 19,5 Schüler (»
Verhältnis Lehrer/Schüler in der Oberstufe in der EU).
Eine bestimmte Anzahl von Schülern verlässt jedes Schuljahr die Schule ohne einen Schulabschluss erreicht zu haben. Im Jahr 2008 gab es in Deutschland zum Beispiel fast 65.000 Schulabgänger, die die Hauptschule ohne Abschluss verließen (»
Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss in Deutschland). Allein in Nordrhein-Westfalen waren es etwa 14.300 Schüler.