Schule

In Deutschland werden Schulen in verschiedene Schularten unterteilt. Es gibt Grundschulen, Förderschulen, Haupt- und Realschulen, Gesamtschulen, Waldorfschulen, Mittelschulen, Gymnasien, Fachoberschulen, Berufsschulen und Abendschulen. In einigen Bundesländern werden auch Vorschulklassen in Kindertagesstätten unterrichtet.

Zu Beginn des Schuljahres 2013/2014 wurden in Nordrhein-Westfalen mit etwa 154.000 Kindern die meisten im bundesdeutschen Vergleich eingeschult (Einschulungen in Deutschland). Dahinter folgten Bayern mit knapp 107.000 und Baden-Württemberg mit rund 95.600 Schulanfängern. Im Schuljahr 2012/2013 gab es in ganz Deutschland etwa 2,75 Millionen Grundschüler (Anzahl der Schüler). Fast 2,4 Millionen Schüler besuchten im gleichen Schuljahr Gymnasien und etwa 1 Million Schüler wurden an Realschulen unterrichtet.

In deutschen Grundschulen kommen auf einen Lehrer im Durchschnitt etwa 18,7 Kinder (Verhältnis Lehrer/Schüler im Primarbereich in der EU, Stand 2009). In der Sekundarstufe I beträgt das Verhältnis ein Lehrer für rund 15,1 Schüler (Verhältnis Lehrer/Schüler in der Sekundarstufe I in der EU, Stand 2009) und in der Sekundarstufe II sind es pro Lehrer ungefähr 13,9 Schüler (Verhältnis Lehrer/Schüler in der Oberstufe in der EU, Stand 2009).

Eine bestimmte Anzahl von Schülern verlässt jedes Schuljahr die Schule ohne einen Schulabschluss erreicht zu haben. Im Jahr 2011 gab es in Deutschland zum Beispiel rund 50.000 Schulabgänger, die die Schule ohne Abschluss verließen (Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss in Deutschland). Allein in Nordrhein-Westfalen waren es etwa 11.200 Schüler.

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