Statistiken zum Thema Journalismus
Der Begriff Journalismus umschreibt die Arbeit von Journalisten für Presse (Zeitungen, Zeitschriften etc.), Online-Medien und Radio. Zweck des Journalismus ist die Berichterstattung über Themen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und vielen weiteren Bereichen. Da Journalisten zur Meinungsbildung beitragen, wird der Journalismus auch oft als vierte Gewalt bezeichnet. Der klassische Journalismus hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Beispielsweise ist die
Anzahl der Tageszeitungen in Deutschland deutlich zurückgegangen. Laut einer Umfrage zur
Entwicklung des Journalismus bis 2020 wird sich dieser Trend fortsetzen. Zum Wandel im Journalismus gehört auch, dass journalistische Veröffentlichungen zunehmend auf freie Kräfte setzen, anstatt Redakteure fest anzustellen. Entsprechend ist der
Umsatz der selbständigen Journalisten in Deutschland seit 2003 deutlich gewachsen. Das Ansehen von Journalisten ist in Deutschland im Vergleich mit anderen Berufsgruppen relativ gering. Laut einer Umfrage zum
Vertrauen in verschiedene Berufsgruppen haben 44 Prozent der Deutschen Vertrauen in Journalisten. Während Journalisten hierzulande ihrer Arbeit weitgehend gefahrlos nachgehen können, setzen sie in weniger freien Ländern oder in Krisengebieten häufig ihr Leben aufs Spiel. Laut Reporter ohne Grenzen wurden 2010 57
Journalisten getötet. Mehr Statistiken und Umfragen im
Journalismus - Statista-Dossier 2011.
Foto: Arne Müseler, wikimedia/cc