Statistiken zur Spielwarenindustrie

Statistiken zur Spielwarenindustrie

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Die Spielwarenindustrie ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, der insbesondere in den Außenwirtschaftsbeziehungen mit exportorientierten Schwellenländern eine große Rolle spielt. Die Länder der EU27 importierten im Jahr 2010 zu rund 90 Prozent traditionelle Spielwaren aus China. Im Gegenzug exportierten die EU27-Länder zu rund 17 Prozent Spielwaren in die USA oder zu ca. 16 Prozent in die Schweiz. Deutschland führte im Jahr 2014 im Wert von 1,9 Milliarden Euro Spielwaren ein. Der Exportwert betrug 1,4 Milliarden Euro.

Der Spielwarenmarkt in Deutschland setzte im Jahr 2014 rund 2,8 Milliarden Euro um. Besonders Spielwaren für Kleinkinder sowie Brettspiele und Puzzles machten einen Großteil am Umsatz aus. Der Spielwarenhersteller LEGO hat in Deutschland den größten Marktanteil. Simba Dickie Smoby und Mattel folgen im Ranking.
Der bevorzugte Kaufort von Spielwaren ist zu rund 38 Prozent der Fachhandel, wobei das Internet im Jahr 2013 als Kaufort für Spielwaren an Bedeutung gewonnen hat. Insgesamt gab es 2013 in Deutschland 3.294 Unternehmen, die im Einzelhandel mit Spielwaren tätig sind. Im Vergleich zum Jahr 2003 ist die Zahl der Unternehmen um rund 15 Prozent gesunken.
Das wichtigste Kaufkriterium der Kunden in Deutschland bei Spielwaren ist der pädagogische Wert. Auch das Thema Nachhaltigkeit bei Spielwaren gewinnt an Bedeutung. So spielt das Material des Spielzeugs oder auch die umweltbewusste Herstellung eine entscheidende Rolle.



Foto: sxc.hu / sasan

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