Statistiken zum deutschen Außenhandel

Statistiken zum deutschen Außenhandel

Statistiken und Daten zum deutschen Außenhandel

Außenhandel meint Handelsbeziehungen - also den Austausch von Waren und Dienstleistungen - über die Grenzen eines Landes hinweg. Unterschieden wird zwischen dem Export (Ausfuhr) und Import (Einfuhr) von Waren.


Deutschland exportiert deutlich mehr Waren als es importiert. In so einem Fall wird von einem Handelsbilanzüberschuss gesprochen. Insgesamt beläuft sich das Exportvolumen von Deutschland seit dem Jahr 2011 kontinuierlich auf über eine Billion Euro. Die wichtigsten Handelspartner von Deutschland sind Frankreich, die USA und Großbritannien. Dabei nehmen Kraftwagen und Kraftwagenteile den größten Anteil an allen exportierten Gütern ein.

Der Wert der Importe Deutschlands beläuft sich in den letzten Jahren ebenfalls kontinuierlich auf rund 900 Milliarden Euro. Den größten Anteil an den importierten Gütern machen dabei Datenverarbeitungsgeräte, Kraftwagen und Kraftwagenteile sowie Erdöl und Erdgas aus. Der größte Handelspartner gemessen am Wert der Importe sind die Niederlande.

Deutschland gehört zu den größten Rüstungsexporteuren der Welt. Dabei exportiert Deutschland u.a. Militärflugzeuge, Kriegsschiffe, Militärfahrzeuge, Raketen und Artillerie. Der größte Abnehmer von Rüstungsgütern waren in den letzten Jahren die USA.

Die Außenhandelsbilanz ergibt sich aus der Differenz zwischen den Ausfuhren und den Einfuhren von Waren. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, führt Deutschland seit 60 Jahren weitaus mehr Waren pro Jahr aus als es einführt, d.h. es gibt eine positive Außenhandelsbilanz, einen sogenannten Exportüberschuss. Der Außenbeitrag ergibt sich als Saldo zwischen Exporten und Importen von Waren und Dienstleistungen. Auch dieser war in den letzten Jahren in Deutschland positiv.





Foto: istockphoto.com / malerapaso

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