Daten & Fakten zur Medienbranche
Medienbranche ist eine andere Bezeichnung für Medienwirtschaft. Umgangssprachlich wird die Medienbranche auch als Medienlandschaft bezeichnet. Die Medienbranche setzt sich aus allen Unternehmen zusammen, die mit der Entwicklung, Produktion und dem Vertrieb von medialen Inhalten zu Informations- und Unterhaltungszwecken beschäftigt sind.
Die wichtigsten Bereiche der Medienbranche sind Printmedien, audiovisuelle Medien und Onlinemedien. Als Wirtschaftszweig wird die Medienbranche im Allgemeinen zur Kultur- und Unterhaltungsindustrie gezählt.
2010 betrugen die
Einnahmen im deutschen Fernsehmarkt 12,7 Milliarden Euro. Das sind rund 1,6 Milliarden mehr als noch 2003. Bis 2015 steigen die Einnahmen im deutschen Fernsehmarkt laut einer Prognose von PricewaterhouseCoopers (PwC) bis auf rund 13,8 Milliarden Euro.
Innerhalb der Medienbranche ist Werbung ein wichtiger Umsatzfaktor. Beim
Bruttowerbeumsatz nach Medien führte im Jahr 2009 in Deutschland der Bereich Fernsehwerbung mit einem Jahresumsatz von insgesamt rund 9,4 Milliarden Euro. Dahinter folgten Tageszeitungen mit etwa 5,3 Milliarden und Publikumszeitschriften mit knapp 3,4 Milliarden Euro.
Die
Werbeinvestitionen der Medienbranche in Publikumszeitschriften stiegen in Deutschland zwischen den Jahren 2001 und 2010 von knapp 689 Millionen auf insgesamt rund 827 Millionen Euro an. Mit einer Gesamtinvestition von mehr als 900 Millionen Euro wurde im Jahr 2006 das meiste Geld für Werbemittel ausgegeben.
Die
Auflage deutscher Publikumszeitschriften stieg zwischen den Jahren 1975 und 2011 von rund 70 Millionen auf insgesamt mehr als 113 Millionen verkaufter Exemplare. Im Jahr 1995 erzielten Publikumszeitschriften mit einer verkauften Auflage von ungefähr 125 Millionen Exemplaren ihren bisherigen Höchststand.