Daten & Fakten zur Metallindustrie
Die Unternehmen der Metallindustrie sind auf die industrielle Be- und Verarbeitung von Metall spezialisiert. Zur Metallindustrie werden die Bereiche Stahlindustrie, Nichteisen-Metallwirtschaft, Gießerei-Industrie sowie die Stahl- und Metallverarbeitung gezählt. Als Wirtschaftszweig ist die Metallindustrie einer der wichtigsten Branchen in Deutschland.
Innerhalb der Metallindustrie ist die Stahlindustrie eine der wichtigsten Branchen. Die
Anzahl der Beschäftigten der Stahlindustrie in Deutschland betrug im Jahr 2007 rund 92.350 Personen. Im Jahr 1998 waren es noch insgesamt knapp 107.200 gewesen. Das Ranking zur Produktion nach Stahlarten in Deutschland im Jahr 2008 führte das Segment Rohstahl mit insgesamt rund 45.800 Tonnen an. Dahinter folgten Strangguss mit knapp 44.000 und warmgewalzte Stahlerzeugnisse mit etwa 39.800 produzierten Tonnen. An Roheisen wurden insgesamt rund 29.100 Tonnen produziert und an Flacherzeugnissen etwa 26.100 Tonnen.
Ein wichtiger Bereich der Metallindustrie ist neben der Stahlerzeugung die Verarbeitung von Metall zu verschiedenen Waren. Dieser Wirtschaftsbereich wird als Metallwarenindustrie bezeichnet. Der
Umsatz der Metallwarenindustrie in Deutschland stieg zwischen den Jahren 2005 und 2008 von knapp 71,1 Milliarden auf etwa 88,8 Milliarden Euro. Im Jahr 2009 betrug der Gesamtumsatz rund 69,8 Milliarden Euro. Die Zahl der
Beschäftigten in der Metallwarenindustrie ist in Deutschland zwischen dem ersten Quartal des Jahres 2008 und dem vierten Quartal des Jahres 2009 von knapp 778.000 auf etwa 735.000 gesunken.