Die Unternehmen der Metallwarenindustrie – auch Metallverarbeitungsbranche genannt - erzeugen Güter aus verschiedenen Metallen. Zur Metallwarenindustrie gehören die Bereiche Stahl- und Leichtmetallbau, industrielle Herstellung verschiedener Metallwaren sowie Betrieb von mechanischen Werkstätten.
Die Metallwarenindustrie ist in Deutschland nach Angaben des Wirtschaftsverbandes Stahl- und Metallverarbeitung vornehmlich mittelständisch geprägt. Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten sind die Ausnahme.
Zur Metallwarenindustrie gehören auch die Unternehmen der Schmiedeindustrie. Der
Umsatz der Schmiedeindustrie in Deutschland ist derzeit rückläufig. Wurden im Jahr 2008 Metallwaren im Wert von etwa 18,8 Milliarden Euro produziert, belief sich der Umsatz im Jahr darauf nur noch auf 12,9 Milliarden Euro. Die Metallwarenindustrie gehört zu den führenden Exportbranchen in der Wirtschaft Deutschlands. In der
Top 10 der wichtigsten deutschen Exportgüter im Jahr 2009 rangieren Metallerzeugnisse auf dem zehnten Rang mit einem Exportwert von etwa 27,5 Milliarden Euro.
Die deutsche Metallwarenindustrie konnte zwischen 2007 und 2008 einen
Zuwachs an Unternehmen von insgesamt etwa 6.950 auf rund 7.150 verzeichnen. Im Jahr 2008 waren in der deutschen Metallindustrie insgesamt etwa
625.000 Personen beschäftigt gewesen.