Daten & Fakten zur Spielzeugindustrie
Die Spielzeugindustrie entwickelt, produziert und vermarktet Spiele oder Spielzeug. Auf dem Spielzeugmarkt können die Bereiche Brettspiele, Computerspiele, Puppen/Kuscheltiere und Rollenspiele unterschieden werden.
Der
Umsatz der Spielzeugindustrie lag im Jahr 2008 bei knapp 76 Milliarden US-Dollar. Sechs Jahre zuvor waren es erst 64 Milliarden. Die Volksrepublik China ist der weltweit größte Produzent von industriell gefertigten Spielwaren. Seit der Erfindung von Computerspielen wird meist zwischen dem Markt für Computer- und Konsolenspiele und dem traditionellen Spielwarenmarkt unterschieden. In Deutschland wurde 2007 mit
Computerspielen ein Umsatz von knapp 460 Millionen Euro erzielt. Die Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) erwartet bis 2012 ein Umsatzwachstum auf mehr als 490 Millionen Euro jährlich. Zu den bekanntesten PC-Spielen zählt World of Warcraft von Blizzard Entertainment. Die erfolgreichsten
Produktgruppen des traditionellen Spielwarenmarktes waren im Jahr 2008 die Bereiche Spiele/Puzzle und Kleinkind/Vorschule, gefolgt von Fahrzeugen und Baukästen.
Die berühmteste Produktionsstätte der deutschen Spielzeugindustrie ist die Stadt Sonneberg in Thüringen. Zur Erinnerung an die „Weltspielestadt“ wurde hier im Jahr 1901 das Deutsche Spielzeugmuseum eröffnet. Es ist heute das älteste Spielzeugmuseum Deutschland.