Daten & Fakten zur Filmindustrie
Die Unternehmen der Filmindustrie produzieren, vervielfältigen und vertreiben Filme. In der auch als Filmwirtschaft bezeichneten Filmindustrie können die Bereiche Produktion, Filmverleih/-vertrieb und Kinobetrieb unterschieden werden.
Die weltweite Filmindustrie wird von den großen
amerikanischen Produktionsfirmen Warner Bros., Paramount Picture, Sony Pictures, Buena Vista und 20th Century Fox dominiert. Die größten Anteile an der weltweiten Produktion von Filmen haben Indien, die EU und die USA. Während US-amerikanische Produktionen hauptsächlich durch Kinoeinnahmen finanziert werden, sind Filmproduzenten in der EU zum Teil auf die Förderung durch staatliche und private Medienstiftungen angewiesen. Der Umsatz der deutschen Filmindustrie wurde für 2011 auf rund 2,6 Milliarden Euro geschätzt. In den kommenden Jahren soll der
Umsatz der Filmbranche laut Prognose des Beratungsunternhemens PricewaterhouseCoopers (PwC) bis auf knapp 3 Milliarden Euro in 2015 steigen. Nach Angaben der Filmförderungsanstalt Berlin (FFA) gibt es in Deutschland ungefähr 1.200
Filmtheaterunternehmen, die
Anzahl der Kinos geht seit 2007 stetig zurück und wird für 2011 mit 1.671 angegeben.
Für die Filmindustrie ist der Kinofilm das wirtschaftlichste Produkt. Besonders Hollywood-Produktionen sorgen für hohe Kinobesucherzahlen und Umsätze. In der Liste der
15 erfolgreichsten Kinofilme aller Zeiten (Stand März 2012) steht „Avatar“ mit einem weltweiten Einspielergebnis von mehr als 2,7 Milliarden US-Dollar auf dem ersten Rang, gefolgt von „Titanic“ mit einem Umsatz von über 1,8 Milliarden US-Dollar.