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Statistiken zu den Auswirkungen des Coronavirus auf den Profisport

Ob vor dem Fernseher oder live vor Ort: Der Profisport fesselt Milliarden von Menschen auf der ganzen Welt. Sportarten wie Fußball, Basketball, Football oder große internationale Turniere wie die Olympischen Spiele haben sich seit vielen Jahren als wichtige Unterhaltungs- und Wirtschaftsfaktoren in der Gesellschaft etabliert. Die Corona-Pandemie traf den globalen Sport ab dem Frühjahr 2020 wie ein Blitz aus heiterem Himmel und brachte gravierende Folgen für Clubs, Profis und Fans mit sich. Im Verlauf des Jahres 2020 kam es zu Ausfällen zahlreicher Sport-Events sowie zum Ausschluss von Zuschauerinnen und Zuschauern in den Stadien (sogenannte Geisterspiele). Bedeutende Events wie die in zwölf Ländern Europas geplante Fußball-EM und die Olympischen Sommerspielen von Tokio mussten in das Folgejahr verschoben werden. Die wirtschaftlichen Schäden für Profisport-Ligen infolge der Corona-Maßnahmen waren zunächst kaum fassbar. Kurz nach dem weltweiten Ausbruch der Corona-Pandemie zeigten sich erste Effekte auf die Anzahl der Sportevents sowie Effekte auf die Einnahmen der Sportindustrie. Doch nicht nur die Finanzen der Clubs und Verbände litten unter der Pandemie. So sorgten eingeschränkte Zuschauer:innenzahlen in der amerikanischen National Basketball League und zahlreichen anderen Profisportligen für das Fehlen einer gewohnt magischen Atmosphäre in den Sportstätten.

Fußball und Corona: Keine Top-Liga bleibt verschont

Die Jahre vor dem Eintritt der Corona-Pandemie versprachen insbesondere den erfolgreichsten Ligen und Clubs des Weltfußballs eine ertragreiche Zukunft. Der Gesamtumsatz des europäischen Fußballmarktes wurde bis zur Saison 2018/2019 mit jährlich steigende Zahlen bemessen. Mit Ausbruch des Coronavirus sank dieser Wert schlagartig um mehrere Milliarden Euro. Egal ob Clubs der englischen Premier League, der deutschen 1. Bundesliga oder der spanischen La Liga, die Jahresumsätze großer Fußballclubs in Europa blieben durch die Corona-Pandemie deutlich hinter den Erlösen des Vorjahres. Das Ausbleiben klingelnder Kassen infolge leerer Zuschauer-Ränge und geschlossener Fan-Shops sowie eine ungewisse wirtschaftliche Zukunftslage wirkte sich ebenfalls auf das Transferverhalten im Profifußball aus. Im Vergleich zu den Vorjahren sank die Transferanzahl internationaler Profifußballspieler, gleiches galt für die Transferausgaben. In dieser Krisenzeit zeigte sich die bereits bekannte Kluft in der Wirtschaftskraft einzelner europäischer Top-Clubs und -ligen besonders deutlich. Lediglich die englische Premier League konnte sich eine negative Transferbilanz in Milliardenhöhe leisten.

Verschiebung durch Corona: Olympia in Tokio

Als wären globale Großevents wie die Olympischen Spiele nicht schon im Normalbetrieb ein enormer Organisationsaufwand, machte die weltweite Pandemie die Spiele zunächst unmöglich und ein Jahr später nur unter strikten Maßnahmen sowie hohen Kosten umsetzbar. Von der Verschiebung der Olympischen Sommerspiele von 2020 auf 2021 waren schlussendlich fast 95.000 beteiligte Menschen betroffen. Die geplanten Ausgaben für die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele in Tokio wurden von dem Organisationskomitee auf etwa 15,4 Milliarden US-Dollar beziffert. Darunter ca. 900 Millionen US-Dollar allein für die Covid-19 Schutzmaßnahmen. Bei der Vergabe im Jahr 2013 herrschte noch großer Enthusiasmus in Japan. Doch als die Spiele in Tokio im Sommer 2021 trotz existierender Pandemie starteten, war die Meinung in der japanischen Bevölkerung gespaltener als je zuvor. Es herrschten Bedenken hinsichtlich der Sicherheit und Rentabilität der Austragung in Tokio. Zunächst entschied die japanische Regierung auf ausländische Zuschauer:innen im Land zu verzichten, anschließend wurde auch japanischen Fans der Zugang zu den Sportstätten untersagt. Die getroffenen Maßnahmen sorgten für hohe Kosten und Einbußen. Darunter Verluste in Sektoren wie Sponsoring oder auch Werbung, die sich auf Milliardenbeträge beliefen.

US-Sport: Corona reißt tiefes Loch in Ticketverkauf

Auch die sportbegeisterte Bevölkerung der USA und die diversen Profi-Sportligen des Landes litten unter dem Ausbruch von Covid-19. Zwar schnitt der amerikanische Präsident einen wirtschaftlich differenten Weg der Corona-Politik ein, als das viele andere demokratische Länder taten, jedoch blieben unter anderem die NBA, NFL oder NHL nicht unberührt von den Maßnahmen zur Eingrenzung des Coronavirus. Die Anzahl der gesamten Zuschauer:innen der National Football League sanken im Jahr 2020 um ein Vielfaches im Vergleich zu den Vorjahren. Die plötzlich leeren Stadien ohne euphorisierte Zuschauermengen wirkten sich unweigerlich auf die Erlöse aus. Der potentielle Umsatzverlust im Bereich der Ticketverkäufe für die National Basketball League lag infolge der Corona-Pandemie im Jahr 2020 bei etwa 450 Millionen US-Dollar. In der von der Pandemie durchzogenen Saison 2019/2020 konnten sich die LA Lakers den Titel der NBA Championship sichern. Trotz der sportlich sehr erfolgreichen Spielzeit, verzeichnete der Club um Superstar LeBron James die höchsten Verluste bei nicht umgesetzten Ticketverkäufen.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Sport" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Corona und Profifußball

Corona und US-Sport

Corona und die Olympischen Sommerspiele von Tokio

Interessante Statistiken

In den folgenden 4 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 38 Statistiken aus dem Thema "Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Sport".

Auswirkungen des Coronavirus (COVID-19) auf den Profisport

Dossier zum Thema

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Statistiken zu den Auswirkungen des Coronavirus auf den Profisport

Ob vor dem Fernseher oder live vor Ort: Der Profisport fesselt Milliarden von Menschen auf der ganzen Welt. Sportarten wie Fußball, Basketball, Football oder große internationale Turniere wie die Olympischen Spiele haben sich seit vielen Jahren als wichtige Unterhaltungs- und Wirtschaftsfaktoren in der Gesellschaft etabliert. Die Corona-Pandemie traf den globalen Sport ab dem Frühjahr 2020 wie ein Blitz aus heiterem Himmel und brachte gravierende Folgen für Clubs, Profis und Fans mit sich. Im Verlauf des Jahres 2020 kam es zu Ausfällen zahlreicher Sport-Events sowie zum Ausschluss von Zuschauerinnen und Zuschauern in den Stadien (sogenannte Geisterspiele). Bedeutende Events wie die in zwölf Ländern Europas geplante Fußball-EM und die Olympischen Sommerspielen von Tokio mussten in das Folgejahr verschoben werden. Die wirtschaftlichen Schäden für Profisport-Ligen infolge der Corona-Maßnahmen waren zunächst kaum fassbar. Kurz nach dem weltweiten Ausbruch der Corona-Pandemie zeigten sich erste Effekte auf die Anzahl der Sportevents sowie Effekte auf die Einnahmen der Sportindustrie. Doch nicht nur die Finanzen der Clubs und Verbände litten unter der Pandemie. So sorgten eingeschränkte Zuschauer:innenzahlen in der amerikanischen National Basketball League und zahlreichen anderen Profisportligen für das Fehlen einer gewohnt magischen Atmosphäre in den Sportstätten.

Fußball und Corona: Keine Top-Liga bleibt verschont

Die Jahre vor dem Eintritt der Corona-Pandemie versprachen insbesondere den erfolgreichsten Ligen und Clubs des Weltfußballs eine ertragreiche Zukunft. Der Gesamtumsatz des europäischen Fußballmarktes wurde bis zur Saison 2018/2019 mit jährlich steigende Zahlen bemessen. Mit Ausbruch des Coronavirus sank dieser Wert schlagartig um mehrere Milliarden Euro. Egal ob Clubs der englischen Premier League, der deutschen 1. Bundesliga oder der spanischen La Liga, die Jahresumsätze großer Fußballclubs in Europa blieben durch die Corona-Pandemie deutlich hinter den Erlösen des Vorjahres. Das Ausbleiben klingelnder Kassen infolge leerer Zuschauer-Ränge und geschlossener Fan-Shops sowie eine ungewisse wirtschaftliche Zukunftslage wirkte sich ebenfalls auf das Transferverhalten im Profifußball aus. Im Vergleich zu den Vorjahren sank die Transferanzahl internationaler Profifußballspieler, gleiches galt für die Transferausgaben. In dieser Krisenzeit zeigte sich die bereits bekannte Kluft in der Wirtschaftskraft einzelner europäischer Top-Clubs und -ligen besonders deutlich. Lediglich die englische Premier League konnte sich eine negative Transferbilanz in Milliardenhöhe leisten.

Verschiebung durch Corona: Olympia in Tokio

Als wären globale Großevents wie die Olympischen Spiele nicht schon im Normalbetrieb ein enormer Organisationsaufwand, machte die weltweite Pandemie die Spiele zunächst unmöglich und ein Jahr später nur unter strikten Maßnahmen sowie hohen Kosten umsetzbar. Von der Verschiebung der Olympischen Sommerspiele von 2020 auf 2021 waren schlussendlich fast 95.000 beteiligte Menschen betroffen. Die geplanten Ausgaben für die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele in Tokio wurden von dem Organisationskomitee auf etwa 15,4 Milliarden US-Dollar beziffert. Darunter ca. 900 Millionen US-Dollar allein für die Covid-19 Schutzmaßnahmen. Bei der Vergabe im Jahr 2013 herrschte noch großer Enthusiasmus in Japan. Doch als die Spiele in Tokio im Sommer 2021 trotz existierender Pandemie starteten, war die Meinung in der japanischen Bevölkerung gespaltener als je zuvor. Es herrschten Bedenken hinsichtlich der Sicherheit und Rentabilität der Austragung in Tokio. Zunächst entschied die japanische Regierung auf ausländische Zuschauer:innen im Land zu verzichten, anschließend wurde auch japanischen Fans der Zugang zu den Sportstätten untersagt. Die getroffenen Maßnahmen sorgten für hohe Kosten und Einbußen. Darunter Verluste in Sektoren wie Sponsoring oder auch Werbung, die sich auf Milliardenbeträge beliefen.

US-Sport: Corona reißt tiefes Loch in Ticketverkauf

Auch die sportbegeisterte Bevölkerung der USA und die diversen Profi-Sportligen des Landes litten unter dem Ausbruch von Covid-19. Zwar schnitt der amerikanische Präsident einen wirtschaftlich differenten Weg der Corona-Politik ein, als das viele andere demokratische Länder taten, jedoch blieben unter anderem die NBA, NFL oder NHL nicht unberührt von den Maßnahmen zur Eingrenzung des Coronavirus. Die Anzahl der gesamten Zuschauer:innen der National Football League sanken im Jahr 2020 um ein Vielfaches im Vergleich zu den Vorjahren. Die plötzlich leeren Stadien ohne euphorisierte Zuschauermengen wirkten sich unweigerlich auf die Erlöse aus. Der potentielle Umsatzverlust im Bereich der Ticketverkäufe für die National Basketball League lag infolge der Corona-Pandemie im Jahr 2020 bei etwa 450 Millionen US-Dollar. In der von der Pandemie durchzogenen Saison 2019/2020 konnten sich die LA Lakers den Titel der NBA Championship sichern. Trotz der sportlich sehr erfolgreichen Spielzeit, verzeichnete der Club um Superstar LeBron James die höchsten Verluste bei nicht umgesetzten Ticketverkäufen.

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