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Statistiken zu Elektro- und Elektronikaltgeräten

Seit Jahren steigt der Konsum von Elektrogeräten - von Smartphones und Kühlschränken über Akkuschrauber bis hin zu medizinischen Geräten und Photovoltaikmodulen. Die zunehmende Kurzlebigkeit und aufwendige Reparaturen der Elektrogeräte führen jedoch zu einem Anstieg der zu entsorgenden Elektro- und Elektronikaltgeräten. Weltweit werden jährlich mehrere Millionen Tonnen Elektroschrott erzeugt. China war zuletzt mit Abstand das Land mit dem höchsten verzeichneten Elektromüllaufkommen weltweit. Prognosen zufolge wird das Aufkommen von Elektroaltgeräten bis zum Jahr 2030 in allen Regionen der Welt weiter steigen.

Richtlinien zur nachhaltigeren Verwertung von Elektroaltgeräten

In Elektrogeräte sind häufig ressourcenrelevante Metalle verbaut. Eine konsequente Verwertung der Altgeräte ist daher wichtig, um hohe Umweltbelastungen zu vermeiden. In Europa greift an dieser Stelle die sogenannte WEEE-Richtlinie. Die Richtlinie für Elektro- und Elektronikaltgeräte gibt neben einer Mindestsammelquote unter anderem Recycling- und Verwertungsquoten vor. In Deutschland wurde die WEEE-Richtlinie innerhalb des Elektro- und Elektronikgeräte-Gesetztes (kurz: ElektroG) umgesetzt. Das Gesetz beinhaltet zum Beispiel die Reduzierung der Abfallmengen durch Recycling. Zudem gibt es die für Deutschland seit 2019 geltende Sammelquote von Elektroschrott von 65 Prozent vor (65 Prozent des Durchschnittsgewichts der in den drei Vorjahren in Verkehr gebrachten Elektro- und Elektronikgeräte).

Recycling von Elektroschrott

Die weltweite Recyclingquote von Elektromüll lag zuletzt bei 17,4 Prozent. In Afrika wird sogar weniger als ein Prozent des Elektromülls fachgerecht verwertet. Im dem Ranking der Kontinente sticht besonders Europa heraus: Im internationalen Vergleich ist die Region die mit dem höchsten Recyclinganteil von Elektromüll weltweit. Zurückzuführen ist die im Vergleich hohe Quote u.a. auf die WEEE-Richtlinie. Deutschland hat in den vergangenen Jahren die Mindestverwertungs- und Recyclingquote eingehalten. Medizinische Geräte, Spielzeug, Sport- und Freizeitgeräte sowie IT- und Telekommunikationsgeräte hatten in Deutschland eine Verwertungsquote von über 98 Prozent.

Handel mit Elektroschrott: Müllberge in Afrika und Asien

In Industrieländern als Gebrauchtgerät deklarierte Elektrogeräte werden jährlich tonnenweise in Länder Asiens und Afrika exportiert. Das Problem: Ländern wie Ghana und Indien fehlen die Möglichkeiten für das fachgerechte Recycling von den bald defekten Elektro- und Elektronikgeräten. Die auf den Mülldeponien arbeitenden Menschen sind bei ihrer Arbeit gesundheits- und umweltschädlichen Dämpfen ausgesetzt. Auch die Entsorgung des Elektroschrotts in Gewässer ist kein seltenes Vorgehen. Die in den letzten Jahren überarbeitete WEEE-Richtlinie gibt daher vor, dass für den Export vorbereitete Gebrauchtgeräte auf ihre Funktionalität geprüft werden müssen. Damit soll sichergestellt werden, dass die ausgeführten Produkte weiter genutzt werden können. Gleichzeitig sollen die Sammel- und Verwertungsstrukturen in den Importländern verbessert werden, um Umwelt- und Gesundheitsschäden durch die Verarbeitung von Elektroschrott zu reduzieren.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Elektroschrott" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Recycling

Elektroschrott in Deutschland

Interessante Statistiken

In den folgenden 6 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 45 Statistiken aus dem Thema "Elektroschrott".

Elektroschrott

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Statistiken zu Elektro- und Elektronikaltgeräten

Seit Jahren steigt der Konsum von Elektrogeräten - von Smartphones und Kühlschränken über Akkuschrauber bis hin zu medizinischen Geräten und Photovoltaikmodulen. Die zunehmende Kurzlebigkeit und aufwendige Reparaturen der Elektrogeräte führen jedoch zu einem Anstieg der zu entsorgenden Elektro- und Elektronikaltgeräten. Weltweit werden jährlich mehrere Millionen Tonnen Elektroschrott erzeugt. China war zuletzt mit Abstand das Land mit dem höchsten verzeichneten Elektromüllaufkommen weltweit. Prognosen zufolge wird das Aufkommen von Elektroaltgeräten bis zum Jahr 2030 in allen Regionen der Welt weiter steigen.

Richtlinien zur nachhaltigeren Verwertung von Elektroaltgeräten

In Elektrogeräte sind häufig ressourcenrelevante Metalle verbaut. Eine konsequente Verwertung der Altgeräte ist daher wichtig, um hohe Umweltbelastungen zu vermeiden. In Europa greift an dieser Stelle die sogenannte WEEE-Richtlinie. Die Richtlinie für Elektro- und Elektronikaltgeräte gibt neben einer Mindestsammelquote unter anderem Recycling- und Verwertungsquoten vor. In Deutschland wurde die WEEE-Richtlinie innerhalb des Elektro- und Elektronikgeräte-Gesetztes (kurz: ElektroG) umgesetzt. Das Gesetz beinhaltet zum Beispiel die Reduzierung der Abfallmengen durch Recycling. Zudem gibt es die für Deutschland seit 2019 geltende Sammelquote von Elektroschrott von 65 Prozent vor (65 Prozent des Durchschnittsgewichts der in den drei Vorjahren in Verkehr gebrachten Elektro- und Elektronikgeräte).

Recycling von Elektroschrott

Die weltweite Recyclingquote von Elektromüll lag zuletzt bei 17,4 Prozent. In Afrika wird sogar weniger als ein Prozent des Elektromülls fachgerecht verwertet. Im dem Ranking der Kontinente sticht besonders Europa heraus: Im internationalen Vergleich ist die Region die mit dem höchsten Recyclinganteil von Elektromüll weltweit. Zurückzuführen ist die im Vergleich hohe Quote u.a. auf die WEEE-Richtlinie. Deutschland hat in den vergangenen Jahren die Mindestverwertungs- und Recyclingquote eingehalten. Medizinische Geräte, Spielzeug, Sport- und Freizeitgeräte sowie IT- und Telekommunikationsgeräte hatten in Deutschland eine Verwertungsquote von über 98 Prozent.

Handel mit Elektroschrott: Müllberge in Afrika und Asien

In Industrieländern als Gebrauchtgerät deklarierte Elektrogeräte werden jährlich tonnenweise in Länder Asiens und Afrika exportiert. Das Problem: Ländern wie Ghana und Indien fehlen die Möglichkeiten für das fachgerechte Recycling von den bald defekten Elektro- und Elektronikgeräten. Die auf den Mülldeponien arbeitenden Menschen sind bei ihrer Arbeit gesundheits- und umweltschädlichen Dämpfen ausgesetzt. Auch die Entsorgung des Elektroschrotts in Gewässer ist kein seltenes Vorgehen. Die in den letzten Jahren überarbeitete WEEE-Richtlinie gibt daher vor, dass für den Export vorbereitete Gebrauchtgeräte auf ihre Funktionalität geprüft werden müssen. Damit soll sichergestellt werden, dass die ausgeführten Produkte weiter genutzt werden können. Gleichzeitig sollen die Sammel- und Verwertungsstrukturen in den Importländern verbessert werden, um Umwelt- und Gesundheitsschäden durch die Verarbeitung von Elektroschrott zu reduzieren.

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