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Herstellung von Fertiggerichten

Die Integration ausgiebiger, warmer Mahlzeiten in den Alltag vieler Verbraucher in Deutschland gestaltet sich manchmal als schwierig. Aus diesem Grund greifen viele Verbraucher auch gerne Mal auf Fertigprodukte zurück. Aus Verbrauchersicht besteht der Vorteil von Fertiggerichten in der schnellen und einfachen Zubereitung der Produkte sowie der zumeist höheren Haltbarkeit der Produkte. Laut Definition handelt es sich bei Fertiggerichten um verarbeitete Produkte aus dem Spektrum der Convenience-Erzeugnisse, die verzehrfertig verkauft werden. Je nach Produkt ist zumeist nur noch ein auftauen oder erwärmen des Produkts erforderlich. Unterteilen lassen sich Fertiggerichte in Tiefkühlkost wie Pizza, Torten oder TK-Fertiggerichte; Trockenfertigprodukte wie Trockensuppen oder Kuchen, sowie Nassfertigprodukte, zu denen u.a. Konserven oder Nasssuppen gehören.

Umsätze der Hersteller von Fertigprodukten steigen

In Deutschland sind etwa 64 Betriebe in der Herstellung von Fertiggerichten tätig. Diese Betriebe wiederum beschäftigten zuletzt um die 15.500 Mitarbeiter. Mehrheitlich sind die Betriebe dabei von mittelständischen Beschäftigungsstrukturen geprägt, d.h. verfügen über weniger als 250 Beschäftigte. Die Hersteller von Fertiggerichten erzielten im Jahr 2019 Umsätze in Höhe von 3,9 Milliarden Euro. Im Jahr 2009 lagen die Umsätze noch bei 1,3 Millionen Euro; die Umsätze haben sich seitdem also verdreifacht. Der Großteil der Produktion ist dabei für den deutschen Markt bestimmt. Lediglich etwa 15 Prozent des Umsatzes werden im Ausland erwirtschaftet. Die wichtigsten Hersteller von Fertiggerichten für den deutschen Markt sind u.a. Dr. Oetker, Knorr, Nestlé (u.a. Maggi, Wagner Pizza), Erasco, Iglo oder Frosta.

Tiefgekühlte Fertiggerichte: Pizza besonders umsatzstark

Klassische tiefgekühlte Fertiggerichte sind u.a. Pizza, Mikrowellengerichte, Pommes, Kuchen sowie TK-Obst und -Gemüse. Fast 95 Prozent der Verbraucher in Deutschland greifen mindestens einmal im Monat auf Produkte aus dem Tiefkühlregal zurück. Dabei werden mit Tiefkühlpizzen unter den Convenience-Produkten insgesamt die höchsten Umsätze erzielt. Über 1,2 Milliarden Euro wurden zuletzt mit tiefgekühlten Pizzen erzielt. Die höchsten Absatzzahlen im TK-Sortiment weisen jedoch Backwaren – wie Brötchen oder Torten – auf. Nahezu ein Viertel des Absatzes können TK-Backwaren auf sich vereinen. Pizza machte lediglich knapp zehn Prozent des Absatzes im Tiefkühlbereich aus.

Nassfertigsuppen als Verkaufsschlager unter den Suppen

Neben dem tiefgekühlten Gerichten prägen auch Trockenfertig- und Nassfertigprodukte das Segment der Fertiggerichte, wie Obst- und Gemüsekonserven oder Suppen. Mit Suppen wurden im Jahr 2019 etwa 1,5 Milliarden Euro deutschlandweit umgesetzt – insbesondere mit Nassfertigsuppen. Während mit Nassfertigsuppen (z.B. Dosensuppen) mit 475 Millionen die höchsten Umsätze erzielt werden, lagen die die Umsätze mit Trockenfertigsuppen (z.B. Tütensuppen) bundesweit bei etwa 339 Millionen Euro. Bei den Konserven dominieren primär die Gemüsekonserven. So lag die Produktionsmenge von Gemüsekonserven bei 1,08 Millionen Tonnen, während die von Obstkonserven bei etwa 173.100 Tonnen lag. Pro Person verbraucht ein durchschnittlicher Verbraucher in Deutschland rund 13,1 Kilogramm Gemüse- und 5,2 Kilogramm Obstkonserven.

Interessante Statistiken

In den folgenden 4 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 50 Statistiken aus dem Thema "Herstellung von Fertiggerichten".

Herstellung von Fertiggerichten in Deutschland

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Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Herstellung von Fertiggerichten" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Trocken- und Nassfertigprodukte

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