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Daten und Fakten zu Wohltätigkeitsorganisationen

Wohltätigkeitsorganisationen haben das Ziel, Menschen sowie Tiere und Umwelt in Notsituationen oder Katastrophenfällen zu unterstützen. Diese Organisationen sind meist nicht-staatlich (NGO; Non-Government-Organisation) und treten in unterschiedlichen Rechtsformen auf: Der größte Teil an Hilfsorganisationen ist als Stiftung gegründet und nutzt sein Vermögen, um einen bestimmten wohltätigen Zweck zu verfolgen. Zudem existieren zahlreiche Vereine, die keine wirtschaftlichen Absichten haben, sondern ideelle Ziele beabsichtigen.

Neben Organisationen aus dem gemeinnützigen Sektor sowie privaten Unternehmen kommt den Institutionen des öffentlichen Sektors vermehrt die Bedeutung hilfeleistender Organisationen zu: Die Freie Wohlfahrtspflege ist die Gesamtheit der durch die Bundesrepublik gewährleisteten sozialen Hilfen und umfasst Organisationen wie das Deutsche Rote Kreuz (DRK). Als einer der größten Wohlfahrtsverbände in Deutschland, der sich den Zivil- und Katastrophenschutz zum Ziel gesetzt hat, konnte es bis zum Ende des Jahres 2018 rund 2,83 Millionen Fördermitglieder verzeichnen. Die Caritas ist der Wohlfahrtsverband der römisch-katholischen Kirche. Auch die Bundespolizei sowie Krankenhäuser in öffentlicher Trägerschaft können wohltätige Dienste leisten. Im Ranking der Wohltätigkeitsorganisationen und Institutionen mit dem größten Beitrag zum Gemeinwohl befindet sich die Feuerwehr auf den ersten Rang. Feuerwehren sind längst nicht mehr nur bei Brandeinsätzen gefordert, sondern kommen zum Beispiel auch bei technischer Hilfeleistung zum Einsatz. Auf internationaler Ebene existieren von Staaten initiierte Hilfsorganisationen wie beispielsweise das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF), das nahezu 273.000 Patenschaften für bedürftige Kinder in Entwicklungsländern verzeichnen konnte (Stand: 2018).

Die Leistung von Verbänden oder Vereinen wird in vielen Fällen durch Spenden von sozial engagierten Privatpersonen finanziert. Im Jahr 2018 machten Spenden für den Bereich der humanitären Hilfe etwa 74 Prozent des privaten Geldspendevolumens in Deutschland aus. Die Humanitäre Hilfe stellt den größten Bereich der Wohltätigkeitsorganisationen dar und umfasst unter anderem die Kinder- und Jugendhilfe sowie die Entwicklungs- und Gesundheitshilfe. Die Tafel verteilt als gemeinnützige humanitäre Hilfsorganisation Lebensmittel an Bedürftige und erhielt im Jahr 2018 rund 3,2 Millionen Euro durch Geldspenden. Der gemeinnützige Verein Weisser Ring unterstützt Opfer krimineller Gewalt. Oxfam ist ein globaler Zusammenschluss verschiedener Hilfs- und Entwicklungsorganisationen, die sich eine gerechte Welt ohne Armut als übergeordnetes Ziel gesetzt haben. Im Jahr 2017/2018 wurden die meisten Projekte initiiert, um in Krisensituationen und Konflikten Leben zu retten. Das meiste Geld wurde vom Verbund in den mittleren Osten investiert um Menschen zu helfen. Eine weitere relevante internationale Vereinigung ist Amnesty International, die sich für Schutz der Menschenrechte einsetzt. Im Jahr 2018 gaben weltweit nahezu 50 Prozent an, schon einmal von der Hilfsorganisation gehört zu haben und 55 Prozent glauben, dass diese gute Arbeit für den Schutz der Menschenrechte leistet. Auch Rotary International (Ziele: humanitäre Dienste, Einsatz für Frieden und Völkerverständigung) zählt in den Rotary Clubs mittlerweile rund 1,2 Millionen Mitglieder (Stand: 2019). Die Bill & Melinda Gates Foundation gilt als die größte private Stiftung der Welt und hat im Jahr 2018 mehr als fünf Milliarden US-Dollar für die Förderung von Projekten ausgegeben. Sie setzt sich neben der globalen Entwicklung auch für die Gesundheit ein und bekämpft Krankheiten in der ganzen Welt. Im Jahr 2018 wurden alleine in Deutschland über 22.700 Stiftungen gezählt.

Für den Tier- und Umweltschutz setzen sich ebenfalls zahlreiche Wohltätigkeitsorganisationen ein, wenngleich mit weniger als sechs Prozent ein geringerer Teil des Geldspendevolumens auf sie entfällt. Greenpeace zählt in Deutschland zu den bekanntesten Umweltschutzorganisationen und hatte im Jahr 2018 bundesweit über 590.000 Fördermitglieder. Die Organisation ist insbesondere durch ihre waghalsigen Aktionen gegen Kernwaffentests und gegen den Walfang populär geworden. Für die Umsetzung der Kampagnen werden hierzulande jährlich über 40 Millionen Euro aufgewendet. Auch der World Wide Fund for Nature (WWF) mit dem bekannten Panda als Wappentier, verzeichnet einen kontinuierlichen Zuwachs an Förderern und konnte im Jahr 2018 über 600.000 Mitglieder zählen. Das meiste Geld der gemeinnützigen Stiftung wird für den Schutz der Wälder und Wildtiere eingesetzt. Laut einer im Jahr 2017 in Deutschland durchgeführten Umfrage ist die Mehrheit der Befragten der Meinung, dass WWF die Umweltorganisation ist, die die beste Arbeit leistet. Der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) gab im Jahr 2018 rund 10,9 Millionen Euro für die Unterstützung von Natur- und Umweltschutzmaßnahmen aus. Den größten Teil der Mitteleinkünfte der regionalen Organisation machen die Mitgliedsbeiträge und Spenden aus. Die vielleicht populärste Tierschutzorganisation ist PETA, die sich für die Rechte von Lebewesen einsetzt und weltweit nahezu 20 Millionen US-Dollar für die Tierrettung investierte (Stand: 2018).

Interessante Statistiken

In den folgenden 6 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 56 Statistiken aus dem Thema "Wohltätigkeitsorganisationen".

Wohltätigkeitsorganisationen

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Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Wohltätigkeitsorganisationen" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Humanitäre Hilfsorganisationen in Deutschland

Internationale humanitäre Hilfsorganisationen

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Internationale Tier- und Umweltschutzorganisationen

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