Betrugsdelikte im bargeldlosen Zahlungsverkehr 2013

Aufgrund des technologischen Fortschritts, der zu einer höheren Sicherheit der Transaktionen führt, ist der Kartenbetrug seit 2007 rückläufig. So lautet das wichtigste Ergebnis des vorliegenden zweiten Berichts über Kartenbetrug der Europäische Zentralbank (EZB). Allerdings verlagern sich die Betrugsdelikte in Länder, in denen die technologische Entwicklung noch nicht so weit fortgeschritten ist.
In den Jahren 2010 und 2011 wurde trotz zunehmender Kartennutzung im einheitlichen Euro- Zahlungsverkehrsraum (Single Euro Payments Area – SEPA), dem 32 Länder – die Mitgliedstaaten der Europäischen Union, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen und die Schweiz – bzw. 516 Millionen Bürgerinnen und Bürger angehören, ein weiterer Rückgang des Schadens durch Kartenbetrug verzeichnet. Der Gesamtwert betrügerischer Transaktionen belief sich 2011 auf 1,16 Milliarden Euro, was einem Rückgang von 5,8 Prozent seit 2010 entspricht. In relativer Betrachtung verringerte sich der Anteil der Schäden an den Kartenumsätzen von 0,040 Prozent im Jahr 2010 auf 0,036 Prozent im Jahr 2011 (2007 hatte der Anteil noch 0,044 Prozent betragen). Im Zeitraum von 2007 bis 2011 nahm der Wert betrügerischer Transaktionen insgesamt um 7,6 Prozent ab, während die Umsätze mit Karten um 10,3 Prozent auf rund 3,3 Billionen Euro pro Jahr stiegen.
  • Sprache: Englisch
  • Veröffentlicht: Juli 2013
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