Statistik-Lexikon: Definition Bewegungskomponente

Bewegungskomponenten beschreiben die Art des Verlaufs von Daten, die in einer Zeitreihe erhoben wurden (so genannte Längsschnittdaten). Sie geben Aufschluss darüber, ob Daten über die Zeit einer Systematik folgen und beschreiben diese. Eine typische Bewegungskomponente ist die Saisonkomponente: Viele Merkmale weisen wiederkehrende Datenbewegungen in bestimmten Zeiträumen auf – ein bekanntes Beispiel für die Saisonkomponente ist die sinkende Arbeitslosigkeit im Frühjahr. Bedingt durch besseres Wetter und folglich bessere Arbeitsbedingungen, finden mehr Menschen Arbeit in der Bau- und Landwirtschaft. Siehe hierzu auch das Stichwort Zeitreihenanalyse.

Die wichtigsten Bewegungskomponenten sind:
• Trendkomponente
• Saisonkomponente
Konjunkturkomponente
Restkomponente

Bitte beachten Sie, dass es sich bei den einzelnen Definitionen in unserem Statistik-Lexikon um vereinfachte Erläuterungen handelt. Hierbei ist es das Ziel, die einzelnen Begriffe einer möglichst breiten Nutzergruppe näher zu bringen. Insofern besteht die Möglichkeit, dass einzelne Definitionen wissenschaftlichen Standards nicht zur Gänze entsprechen.

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