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Anzahl von Betrieben nach Industrie in Österreich-Ungarn 1903-1910

Zwischen den Jahren 1903 und 1910 stieg die Anzahl der Betriebe in der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn von rund 11.000 auf rund 14.000 an. Besonders in der Bekleidungs- und Textilindustrie kamen Betriebe hinzu: Den rund 2.800 Betrieben im Jahr 1903 standen 1910 bereits 3.460 gegenüber. Vorallem die Metropolregion Wien war ein wichtiger Standort für diese Branche.

Wirtschaft in Österreich-Ungarn

Wohlstand, sozialer Status und wirtschaftliche Leistungsfähigkeiten waren in der Doppelmonarchie sehr ungleich verteilt. Die zumeist deutschsprachigen Gebiete im heutigen Österreich, aber auch im historischen Böhmen oder in Tirol waren wirtschaftlich gut entwickelt und die Modernisierung der Industrie hatte zu einem grundlegenden Wandel in der Wirtschaftsstruktur beigetragen. Der Agrarsektor verlor an Bedeutung und eine Urbanisierung setzte ein, ähnlich wie im übrigen westlichen Europa. Die ungarische Reichshälfte jedoch hatte erst Dekaden nach den übrigen europäischen Regional- und Großmächten Reformen wie die Abschaffung der Leibeigenschaft durchgeführt. In der Folge war auch die ungarische Wirtschaft stark rückständig, was die bereits herrschenden Spannungen im Vielvölkerstaat zusätzlich verschärfte.

Österreich-Ungarn

Die Doppelmonarchie an der Donau setzte sich aus der kaiserlichen und königlichen (k.u.k.) Herrschaft des Kaisers Franz Joseph über die Personalunion aus Österreich und Ungarn zusammen. Historisch resultiert diese enge Verbindung beider Staatsysteme aus der österreichischen Niederlage im Deutschen Krieg (1866). In der Schlacht von Königgrätzunterlagen die Truppen der Habsburger den preußischen Streitkräften deutlich und wurden politisch in der anschließenden Reichsgründung nicht berücksichtigt. Dies schwächte die Stellung des Hauses Habsburg deutlich.
In der Folge bröckelte auch die Stabilität des Vielvölkerstaates. Besonders in Ungarn war eine breite Nationalbewegung immer mächtiger geworden, welche eine vollständige Unabhängigkeit von Österreich forderten. Jedoch gelang es Vertretern beider Seiten schließlich einen Kompromiss zu erreichen: Formal blieben beide Staaten Untertan des Kaisers Franz Joseph, jedoch erhielten die Ungarn das Recht ein eigenes Parlament zu stellen und weitgehende innenpolitische Entscheidungen selbst zu treffen.

Im Ersten Weltkrieg kamen rund neun Millionen Soldaten ums Leben, davon rund 1,1 Millionen Einwohner Österreich-Ungarns.

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Anzahl von Betrieben nach Industrie in Österreich-Ungarn in den Jahren 1903 und 1910

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Quelle

Veröffentlichungsdatum

2001

Region

Österreich, Ungarn

Erhebungszeitraum

1903 und 1910

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