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Truppenstärke und Verluste in der Schweinebucht während der Kubakrise 1961

Während der Invasion in der Schweinebucht vom 17. bis zum 19. April 1961 gingen rund 1.400 von den USA ausgebildete Exilkubaner an Land. Schwerer Widerstand durch die kubanischen Streitkräfte führte zu 114 Gefallenen innerhalb weniger Stunden. Der überwiegende Teil der Streitmacht (1.100) geriet in Kriegsgefangenschaft. Dieser Konflikt war Teil des Kalten Krieges.

Vorgeschichte und Planung

Nach der kommunistischen Revolution auf der Insel Kuba durch Fidel Castro und seine Verbündeten fanden die bis dahin positiven Beziehungen mit den USA ihr Ende. Zugespitzt wurde dieser Konflikt unter anderem durch die Verstaatlichung amerikanischer Firmen auf Kuba, insbesondere aus der Ölindustrie. Im Zuge ihrer Containment-Politik versuchten die USA die Ausbreitung des Kommunismus auf Kuba einzudämmen, damit sich dieser nicht auf weitere Staaten in der Region auswirken konnte. Nach einer Reihe von CIA-Operationen gegen das kubanische Regime entschieden sich die Amerikaner zu einem Militärschlag. Um jedoch der internationalen Verantwortung zu entgehen bestand diese Armee aus von den USA ausgebildeten und ausgerüsteten Exilkubanern. Diese sollten in der Schweinebucht anlanden und eine Verbindung mit den auf Kuba immer noch aktiven Rebellen aufnehmen, denn der Bürgerkrieg dort war noch nicht beendet.

Verlauf und Folgen

Die Landung in der Schweinebucht war eine militärische Katastrophe: Zunächst gelang es dem kubanischen Geheimdienst das genaue Datum, die Stärke und den Ort der Landung zu ermitteln. Dies half unter anderem dabei die eigene Luftwaffe vor einem amerikanischen Luftangriff durch schwere Bomber zu retten. Diese Luftwaffe war es auch, die den Landungstruppen schwere Verluste zufügten und einen großen Teil der schweren Waffen der Angreifer unschädlich machte. An Land wartete bereits eine wesentlich größere Streitmacht aus Kubanern und versperrte den Zugang zum Inland. Die Angreifer wurden am Strand festgenagelt und mussten 24 Stunden später kapitulieren. Im Hinterland abgesetzte Fallschirmjäger ereilte das selbe Schicksal.
Die fehlgeschlagene Invasion in der Schweinebucht bedeutete nicht nur eine Demütigung für die USA, sondern war der maßgebliche Auslöser für das spätere Bündnis zwischen Havanna und Moskau. Castro wandte sich in dem Bestreben seine Macht zu sichern an die Sowjetunion und führte damit die Stationierung sowjetischer Mittelstreckenraketen auf Kuba herbei. Weitere Informationen zu historischen Themen finden Sie hier.

Truppenstärke und Verluste der Exilkubaner in der Schweinebucht während der Kubakrise vom 17. bis zum 19. April 1961

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Quelle

Veröffentlichungsdatum

März 2020

Region

Kuba

Erhebungszeitraum

17. bis 19. April 1961

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