Statistiken zur Energiewende in Deutschland
Ziel der Energiewende in Deutschland ist die Strom-, Wärme- und Kraftstoffversorgung aus erneuerbaren Energieträgern wie zum Beispiel Wind, Sonne oder Wasser. Der
Anteil erneuerbarer Energien am gesamten Endenergieverbrauch - also der Energie, die beim Verbraucher ankommt - liegt in Deutschland derzeit bei 12,6 Prozent. Bezogen auf den Stromverbrauch sind es bereits
23 Prozent. Nach
Wunsch der Bundesregierung soll sich dieser Anteil in 20 Jahren mehr als verdoppelt haben.
Bedeutendste erneuerbare
Energiequellen zur Stromerzeugung sind Wind, Biomasse und Wasser. Biomasseanlagenbetreiber beispielsweise werden laut dem Erneuerbare-Energien-Gesetz mit durchschnittlich
19,6 Cent pro ins Stromnetz eingespeister Kilowattstunde vergütet. Die
Kosten, die bei der Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen entstehen, werden mit Hilfe der sogenannten EEG-Umlage auf die Stromverbraucher verteilt. Für Haushaltskunden steigt die EEG-Umlage als Teil des Strompreises von zuvor
3,59 auf 5,28 Cent pro Kilowattstunde Strom.
Anfang 2013 trat die Offshore-Haftungsumlage als neuer
Bestandteil des Strompreises für Letztverbraucher hinzu. Für Haushaltskunden bedeuet das einen Aufschlag von 0,25 Cent pro verbrauchter Kilowattstunde Strom. Mit der Offshore-Haftungsumlage übernehmen die Verbraucher zu einem großen Teil Schadensersatzkosten, die durch verspäteten Anschluss von Offshore-Windparks an das inländische Übertragungsnetz oder durch Netzunterbrechungen entstehen können.
Foto: Statista