Statistiken zum Thema Selbstmord/suizid
Selbstmord ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Suizid. In der offiziellen Statistik werden Suizide unter dem Begriff vorsätzliche Selbstbeschädigung (ICD-10: X60-X84) zusammengefasst. Der Begriff Selbstmord umschreibt die vorsätzliche Selbsttötung eines Menschen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden 2010 in
Deutschland 10.021 Selbstmorde verübt. Laut einer Statistik zur
Anzahl der Suizide nach Bundesländern sterben in den großen Flächenbundesländer Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg die meisten Menschen von eigener Hand. Der OECD zufolge ist die
Suizidrate in Deutschland zwischen 1995 und 2009 um 32,1 Prozent zurückgegangen. Aktuelle Angaben zu den
häufigsten Selbstmordmethoden gibt es nicht. Laut einer Statistik aus dem Jahr 2006 sind Erhängen, Sturz in die Tiefe und Arzneimittel verbreitete Methoden, um sich selbst das Leben zu nehmen. Die Ursachen für eine Selbsttötung sind vielfältig. Depressionen oder andere schwere Krankheiten können Ursachen für einen Selbstmord sein. Häufig sind auch persönliche Krisen verantwortlich. Zuletzt war beispielsweise in den Medien häufiger die Rede von steigenden Selbstmordraten in den Staaten der Eurozone.
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