Statistiken zu Drogerien in Deutschland

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Statistiken und Studien zum Thema Drogerien in Deutschland

Drogerien sind eine Subbranche des Einzelhandels mit einem Sortimentsschwerpunkt auf Kosmetik sowie Körper- und Gesundheitspflegeprodukten. Außerhalb des deutschsprachigen Raumes kann der Übergang zu Apotheken fließend sein. Walgreens, die größte Drogeriemarktkette der USA, vertreibt z.B. auch verschreibungspflichtige Medikamente.


Laut Statistischen Bundesamt erzielte die Branche in Deutschland im Jahr 2011 einen Nettoumsatz von rund 15,73 Milliarden Euro (Parfümerien eingeschlossen). Das Marktforschungsunternehmen IRI schätzte den Umsatz von Drogeriemärkten für dieses Jahr auf rund 13,5 Milliarden Euro, den klassischer Drogerien auf knapp eine Milliarde Euro mit sinkender Tendenz. Die Zahl der Unternehmen insgesamt ist rückläufig und über 90 Prozent des Umsatzes landet bei den großen Unternehmen mit mehr als 10 Millionen Euro Jahresumsatz.

Es sind drei große Unternehmen im Privatbesitz, die das Gesicht der Branche in der Bundesrepublik prägen. Marktführer ist die dm-drogerie markt GmbH aus Karlsruhe. Ihr folgen Rossmann aus Burgwedel bei Hannover und die Ulmer Müller Ltd. (offiziell in London eingetragen). Von regionaler Bedeutung ist zudem die Hamburger Budnikowsky-Kette ("Budni"). Der langjährige Branchenprimus Schlecker musste aufgrund sinkender Umsätze in der Fläche im Jahr 2012 Insolvenz anmelden.


Bild: sxc.hu / sh0dan

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