Rauchen
 

Statistiken und Umfragen zum Thema Rauchen

Rauchen ist neben unzureichender Bewegung und ungesunder Ernährung ein wesentlicher Risikofaktor für schwere chronische Erkrankungen wie Herz-Kreislauferkrankungen, Atemwegserkrankungen oder Krebs. Jedes Jahr sterben deutschlandweit schätzungsweise zwischen 110.000 und 140.000 Menschen an den Folgen des Rauchens (DKFZ) - weltweit waren es 2011 beinahe 6 Millionen Menschen. Der Konsum von Tabak war für 15 Prozent der Tode von Männern und 7 Prozent von Frauen verantwortlich. Die durch Rauchen verursachten Krankheitskosten belaufen sich in Deutschland jährlich auf über 20 Milliarden Euro.

Nach einer aktuellen Umfrage der EU-Kommission (Eurobarometer 2012) greift in Deutschland mehr als jeder vierte Erwachsene regelmäßig zur Zigarette. Knapp die Hälfte der deutschen Raucher konsumiert täglich zwischen 11 und 20 Zigaretten und rund 60 Prozent von ihnen hat bereits mindestens einmal versucht, sich das Rauchen abzugewöhnen. Insgesamt ist der Raucherquote leicht rückläufig.

Im Rahmen des Gesundheitsmonitorings hat das Robert Koch-Institut Indikatoren isoliert, die die Wahrscheinlichkeit zu rauchen beeinflussen: So rauchen Männer signifikant häufiger als Frauen, junge Erwachsene deutlich häufiger als ältere, Menschen aus höheren Bildungsgruppen seltener als Menschen aus bildungsfernen Gruppen. Im Vergleich der Bundesländer wird in Thüringen und Sachsen am wenigsten gequalmt, in den Stadtstaaten Hamburg und Berlin hingegen am meisten. Foto: sxc.hu / tijmen