Statistiken zum Thema Landesbanken
Landesbanken sind die regionalen Spitzeninstitute der Sparkassenorganisation. Als Universalbanken betreiben sie alle Arten von Bankgeschäften, überlassen jedoch häufig den Sparkassen das Privatkundengeschäft. Ihr
Marktanteil an den gesamten Aktiva der deutschen Bankenbranche belief sich im Jahr 2011 auf 16,7 Prozent. Den ihnen zugehörigen Sparkassen bieten sie in ihrer Funktion als Zentralinstitute auch Bankdienstleistungen an (Giroverkehr, Interbankkredit, Auslandsgeschäft).
In 2011 erwirtschafteten die deutschen Landesbanken insgesamt einen
Verlust in Höhe von rund 625 Millionen Euro. Des Weiteren führen Sie auch Finanzgeschäfte für ihre Bundesländer durch. Mit einer Bilanzsumme von rund 373 Milliarden Euro war die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) im Jahr 2011 die
größte deutsche Landesbank und gleichzeitig auch das
sechstgrößte Finanzinstitut Deutschlands insgesamt.
Ende 2009 war die Westdeutsche Landesbank (WestLB) die erste deutsche Bank, die auf der Grundlage von neuen gesetzlichen Möglichkeiten
risikoreiche Wertpapiere mit einem Volumen von etwa 77,5 Milliarden Euro in eine sogenannte Bad Bank mit dem Namen „Erste Abwicklungsanstalt“ (EAA) übertrug. Zum 30. Juni des Jahres 2012 wurde die WestLB endgültig abgewickelt.
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