WebBarometer-Blog - 18.05.2009
Über das WebBarometer: Das WebBarometer ermöglicht es, Politik-Diskussionen im Internet quantitativ zu analysieren. Es zeigt tagesaktuell an, wie häufig ausgewählte Parteien, Politiker und Themen in deutsprachigen Foren und Blogs genannt werden.
18.05.2009
„Westerwelle strotzt vor Kraft, er weiß nur noch nicht genau, wohin sie ihn tragen soll“, schreibt die neue Presse aus Hannover. Der Rückenwind für Westerwelle ist auch im Netz spürbar. Der FDP-Chef und Wanna-Be-Außenminister verdrängt Frank Walter Steinmeier. Zwar nicht aus dem Amt aber immerhin von Platz zwei der meistdiskutierten Politiker im World Wide Web (direkt zum WebBarometer).
Merkel will erst 2012 entlasten
CDU und CSU verstricken sich derzeit im Streit über die Steuerpolitik. Die Kanzlerin hat angeblich unionsintern Steuerentlastungen erst für das Jahr 2012 in Aussicht gestellt. Trotzdem oder gerade aus diesem Grund liegt sie auf Platz eins. Über 500 Beiträge in Foren und Blogs widmeten sich in der vergangenen Woche der deutschen First Lady.
Oskar versus Angela
Linksparteichef Lafontaine forderte die Kanzlerin zur Aufarbeitung ihrer DDR-Vergangenheit auf. Mit diesen und anderen starken Tönen verteidigt er wacker seinen dritten Platz. Derweil gehen ihm die Realos seiner Partei von der Fahne. Mit der Europa-Abgeordneten und ehemaligen Vizepräsidentin des Europa-Parlaments Sylvia-Yvonne Kaufmann (54) trat erstmals eine prominente Links-Politikerin zur SPD über.
Steinmeier sucht nach Köpfen
Frank-Walter Steinmeier stürzt auf Platz vier ab. Der Außenminister soll aktuell mit der Aufstellung eines Schattenkabinetts beschäftigt sein. Vielleicht ist der Internet-Gemeinde die Möglichkeit, dass Steinmeier die Wahl gewinnen könnte zu hypothetisch. Jedenfalls sinkt die Anzahl der Vizekanzler-Beiträge um 70 Prozent.
Rot-grünes Mittelfeld
Im Mittelfeld der Top zehn tummeln sich Claudia Roth (Platz 5) und Jürgen Trittin (Platz 7), die das Beta-Männchen der Linken Gregor Gysi grün einrahmen. Mit erneuerbaren Energien will die „Öko-Partei“ eine Million Arbeitsplätze schaffen - wenn sie denn nach den Wahlen Teil einer Regierungskoalition sein sollte.
Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen
Horst Seehofer hat in der vergangenen Woche wieder einen Platz gut gemacht. Nunmehr auf Platz sieben bewegt er sich langsam wieder in Richtung gewohnter Netzpopularitätswerte. Zuletzt stellte sich der bayerische Ministerpräsident hinter die Milchbäuerinnen. Das freut nicht nur seine agrarische Klientel, sondern regt auch die Diskussion im Netz an.
Schwan raus, Wulf rein
Die Diskussion um die SPD-Präsidentschaftskandidatin Schwan scheint sich verlaufen zu haben. Zusammen mit Kurt Beck steigt sie aus den Top zehn der meistdiskutierten Politiker im Netz ab. Aufgestiegen ist neben Jürgen Trittin noch der Niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulf. Der darf sich in den nächsten beiden Jahren mit immensen Steuerausfällen in seinem Bundesland herumschlagen.
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12.05.2009
„Kein Konzept, keine Linie, keine Führung“, glaubt man dem Spitzenkandidaten der SPD Frank-Walter Steinmeier, ist die CDU/CSU derzeit unwählbar. Unabhängig von der Einschätzung des Außenministers hat die Union bei den Sonntagsfragen zu Europa- und Bundestagswahl einen komfortablen Vorsprung vor den Genossen. Und auch der SPD-Kanzlerkandidat selbst liegt sowohl bei den Demoskopen als auch bei den zehn meistdiskutierten Politikern im Internet abgeschlagen auf Platz zwei (direkt zum WebBarometer).
Merkel, wer sonst
Die Kanzlerin führt das Feld genau so souverän und unangefochten an, wie derzeit Jenson Button in seinem BrawnGp-Boliden die Formel 1 dominiert. Immerhin in einem Punkt lagen Merkel und Steinmeier vergangene Woche gleichauf. Beide wurden von ihren Parteien mit deutlichen Mehrheiten zu Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl gekürt. Pole Position gewissermaßen.
Oskar und der Generalsstreik
Eine bessere Figur als die Linke selbst – zumindest im Netz – macht derzeit ihr Vorsitzender Oskar Lafontaine (Platz 3). Der träumt mal laut vom Managerverhauen, ein andermal agitiert er für den Generalstreik und ganz nebenbei hofft er wohl ein klein wenig auf soziale Unruhen. Vielleicht würden die ja seiner Partei aus dem Umfragetief helfen.
Schwan im Rampenlicht
Als Fachfrau in Sachen soziale Empörung ist auch Gesine Schwan derzeit unterwegs und nunmehr die dritte Woche in Folge in den Top zehn. Nach Platz fünf und sechs in den Vorwochen schafft sie es aktuell auf den vierten Platz.
Außenminister der Reserve
Der Vorsitzende der FDP und Außenminister der Reserve Guido Westerwelle klettert wieder auf Platz fünf. Die Grande Dame der Liberalen Hildegard Hamm-Brücher pushte die Publizität Westerwelles jüngst damit, dass sie ihn als reinen Machtpolitiker, der einen abgewirtschafteten Kapitalismus schütze abkanzelte.
Gysi Mitte Links
Im unteren Mittelfeld tut sich wenig Spannendes. Gregor Gysi befindet sich auf Platz sechs und wie stets im Schatten Lafontaines. Claudia Roth klettert auf Platz sieben und Klaus Wowereit rutscht auf die acht ab. Ganz raus aus den Top zehn sind Innenminister Schäuble und der Erwin Huber aus Bayern.
Kurt und Horst wieder dabei
Nach zweiwöchiger Abstinenz steigt CSU-Chef Horst Seehofer - hinter dem rheinlandpfälzischen Ministerpräsidenten (Platz 9) - wieder in die Top zehn ein. Seehofer sorgt aktuell für Diskussionsstoff, weil niemand genau weiß, wofür er eigentlich steht. Beck setzte vergangene Woche auf die Opel-Karte und traf sich mit Fiat-Chef Sergio Marchionne.
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05.05.2009
Merkel verbittet sich Warnung vor sozialen Unruhen, titelte Spiegel online am Tag der Arbeit. Die autonome Szene in Berlin und Hamburg beeindruckte das offenbar wenig. In beiden Städten kam es am ersten Mai zu Auseinandersetzungen mit den Ordnungshütern. Trotz fehlender Autorität bei der militanten Linken führt die Kanzlerin aber auch in dieser Woche das Feld der meistdiskutierten Politiker in Foren und Blogs an (direkt zum WebBarometer).
Steinmeier fordert Neustart, Lafontaine Geld
Wie in den Wochen zuvor belegen die Herren Steinmeier (SPD) und Lafontaine (Linke) die Plätze zwei und drei. Der Kanzlerkandidat forderte am Kampftag der Arbeiter einen Neustart der Marktwirtschaft. Oskar Lafontaine forderte den Einsatz zusätzlicher staatlicher Mittel zur Bewältigung der Krise. 100 Milliarden Euro schweben dem Chef der Linkspartei vor.
Gysi überholt (links) Schäuble und Schwan
Obwohl seine Partei in den jüngsten Umfragen unter die Zehn-Prozent-Marke gefallen ist, nahmen die Gysie-Beiträge in Foren und Blogs vergangene Woche um 56 Prozent zu. Damit schiebt er sich auf Platz vier vor und überholt – mutmaßlich links – die Kollegen Schäuble und Schwan.
Die Präsidentschaftskandidatin musste es sich gefallen lassen, von Kurt Beck und Christian Wulf verteidigt zu werden. Schwan hatte vor einer explosiven Stimmung im Land gewarnt. Schäuble sah sich letzte Woche gezwungen, die GSG zurückzupfeifen. Die Elitetruppe sollte ursprünglich am Horn von Afrika gegen Piraten eingesetzt werden.
Wowereit und Westerwelle stabil
Weiterhin auf den Plätzen sieben und acht rangieren der Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) und FDP-Chef Westerwelle. Wowereit freute sich vergangene Woche öffentlich über das Scheitern des Volksentscheids Pro Reli. Religion wird weiterhin in der Hauptsstadt nur als freiwilliges Zusatzfach neben dem verpflichtenden Ethikunterricht angeboten. Westerwelle mahnte eine Kurskorrektur in der Außenpolitik an. Die würde er wohl am liebsten selbst vornehmen. Als Außenminister versteht sich.
Comeback von Claudia und Erwin
Die Grüne Claudia Roth (Platz 9) und der Bayer Erwin Huber (Platz 10) sind zurück in den Top zehn der meistdiskutierten Politiker im Netz. Absteiger der Woche sind Bundespräsident Horst Köhler und Justizministerin Brigitte Zypries.
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28.04.2009
Gesine Schwan wird für die Genossen zum Problem. Die SPD-Kandidatin warnte in der vergangenen Woche vor sozialen Unruhen in Deutschland. Auch die Internetgemeinde scheint von den Äußerungen der gelernten Politikwissenschaftlerin Notiz genommen zu haben. Ihre umstrittenen Warnungen bringen ihr Platz fünf der zehn meistdiskutierten Politik im Netz (direkt zum WebBarometer).
Anders als in den aktuellen Umfragen (» Umfrage - bevorzugter Bundespräsident) liegt Schwan hier vor Konkurrent und Amtsinhaber Horst Köhler (Platz 9). Der Bundespräsident eröffnete am Mittwoch in aller Seelenruhe die Bundesgartenschau. Die Wahl im Mai scheint ihm derzeit wenig Kopfzerbrechen zu bereiten.
Schwarz-Rot-Rotes Spitzentrio
Auf den Plätzen eins bis drei hat sich auch in der vergangenen Woche nichts getan. Bundeskanzlerin Merkel führt mit Abstand vor SPD-Kanzlerkandidat Steinmeier und dem Links-Partei-Vorsitzenden Oskar Lafontaine.
Steinmeier greift Merkel an
Der Außenminister griff die Kanzlerin in einer Parteitagsrede frontal an. Konkret rügte er das Krisenmanagement der First Lady. Die jüngsten Umfrageergebnisse bestätigen den frühzeitigen Einstieg Steinmeiers in den Wahlkampf. 33 Prozent der Deutschen würden ihn mittlerweile gern im Kanzleramt sehen (» Umfrage - bevorzugter Bundeskanzler).
Generalstreiken und Manager einsperren
Lafontaine gab in den letzten Tagen allerlei Kontroverses von sich. So bezeichnete er den Generalstreik als angemessene Form des Protests in Zeiten der Wirtschaftskrise. Bei anderer Gelegenheit konnte sich der Napoleon von der Saar für französische Protestkultur erwärmen. Lafontaine zum WDR: „Wenn die französischen Arbeiter sauer sind, dann sperren sie Manager mal ein. Ich würde mir das hier auch mal wünschen.“ Zum Dank steigt die ihm gewidmete Zahl der Beiträge in Foren und Blogs beträchtlich.
Aufsteiger der Woche
Die weiteren Aufsteiger der Woche sind Innenminister Schäuble (Platz 4), Berlins regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (Platz 7) und Justizministerin Brigitte Zypries (Platz 10). Gregor Gysi konnte gegenüber der Vorwoche Boden gut machen und findet sich auf der sechs wieder. Ähnliches gilt für FDP-Chef Westerwelle, der sich vom neunten auf den achten Platz vorschiebt.
Absteiger der Woche
Grüne Politiker boten in der vergangenen Woche wenig Anlass zur Debatte. Dementsprechend steigen Jürgen Trittin, Frank Bsirske und Claudia Roth aus den Top zehn der meistdiskutierten Politiker im Netz ab. Ebenfalls raus sind Horst Seehofer (CSU) und Andrea Ypsilanti. Seehofer machte zuletzt von sich Reden, weil er Agrarministerin Aigner dazu bewegen wollte, die Genkartoffel Amflora zu verbieten.
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21.04.2009
Ist Angela Merkel schon aus dem Osterurlaub zurück? Die Frage ist berechtigt, weil in der letzten Woche wenig von der Bundeskanzlerin zu hören war. Entsprechend ging auch das Interesse der Online-Community an Deutschlands First Lady die zweite Woche in Folge zurück. Im Vergleich mit dem letzten BarometerBlog sank die Zahl der Kanzlerinnen-Beiträge in Foren und Blogs um 44 Prozent. Trotzdem führt Merkel das Feld der meistdiskutierten Politiker im Netz weiter souverän an (direkt zum WebBarometer).
Steinmeier im Umfragetief
Im Internet konnte SPD Kanzlerkandidat Steinmeier gegenüber der Vorwoche um 15 Prozent bei den ihm gewidmeten Beiträgen zulegen. Allerdings liegt er dennoch weit abgeschlagen auf Rang zwei. Überhaupt ist es wohl eher negative Publicity, die für das leicht gestiegene Online-Interesse am Außenminister verantwortlich ist.
Der fand sich nämlich am Mittwoch laut Kanzlerfrage des Sterns im Umfrageloch wieder. Nur magere 22 Prozent der Deutschen würden Frank-Walter Steinmeier derzeit zum Kanzler wählen (» Direktwahl des Bundeskanzlers). Mehr als jede zweite Stimme (51 Prozent) würde an die Amtsinhaberin gehen.
Genmais spaltet CDU/CSU
Dank CSU-Ministerin Ilse Aigner ist der Anbau von Genmais nun in Deutschland verboten. Das verärgert einerseits Forschungsministerin Schavan und die Schwesterpartei CDU, trägt aber andererseits möglicherweise dazu bei, dass der CSU-Chef – nunmehr auf der vier liegend – zwei Plätze gut macht. Seehofer hatte sich ebenfalls für ein Verbot stark gemacht.
Grünes Großaufgebot
Die Grünen haben diesmal gleich drei Vertreter unter den Top zehn. Jürgen Trittin kritisierte vergangene Woche den 300-Euro-Steuerbonus als teures Steuergeschenk. Außerdem reist Trittin nach Kenia dem Prozess gegen die von der Bundeswehr aufgegriffenen somalischen Piraten als Beobachter beizuwohnen. Ergibt unterm Strich Platz fünf.
Bei Frank Bsirske ist es wohl weniger das grüne Parteibuch, das ihm seine Comeback (Platz 6) in den Top zehn der meistdiskutierten Politiker beschert. Gewerkschafter Bsirske fordert derzeit lautstark ein drittes Konjunkturpaket.
Absteiger der Woche
Nachdem die Aufregung um Ex-Bahnchef Mehdorn verpflogen ist, zieht sich auch Verkehrsminister Tiefensee (SPD) aus den Top zehn zurück. Auch das kurzfristig für Erwin Huber aufgeflammte Interesse erweist sich als Strohfeuer. Akut abstiegsgefährdet ist außerdem Guido Westerwelle (Platz 9). Er folgt der Trendvorgabe seiner Partei. Laut Infratest dimap kommt die FDP derzeit nur noch auf 14 Prozent der Wählerstimmen (» Sonntagsfrage Infratest dimap).
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14.04.2009
Staatsgeheimnis Osterurlaub: Wo sich Bundeskanzlerin Merkel am Osterwochenende vom Gipfelmarathon erholt, war in der vergangenen Woche nicht herauszubekommen. Ein Sprecher der Kanzlerin wollte partout nicht verraten, wo die deutsche First Lady zu urlauben gedachte. Trotz Geheimniskrämerei steht Angela Merkel weiter auf Platz eins der meistdiskutierten Politiker im Netz (direkt zum WebBarometer).
Politische Diskussion im Osterloch
In den Tagen vor Ostern hatte Deutschlands Online-Community scheinbar Besseres zu tun, als sich über das politische Personal des Landes die Köpfe heiß zu reden. Dementsprechend weitgehende Stagnation: Hinter Merkel folgen wie schon in der Vorwoche Außenminister Steinmeier, Linkspartei-Chef Lafontaine und Grünen-Vorsitzende Roth. Platz zehn wird weiterhin von Andrea Ypsilanti in Beschlag genommen.
Auf den übrigen Plätzen lediglich Stühlerücken. Westerwelle, der übrigens den Osterurlaub irgendwo in Deutschland verbringen wollte, klettert von Platz neun auf die fünf vor. Merkels ärgster unionsinterner Widersacher Horst Seehofer (CSU – Urlaub natürlich in Bayern) macht etwas Boden gut und liegt nun auf Platz sechs. Verkehrsminister Tiefensee rutscht, nachdem die Aufregung um den Mehdorn-Rücktritt abgeklungen ist, auf Rang acht ab.
Huber zurück im Rampenlicht
Einziger Neuaufsteiger in die Top zehn ist der bayerischer Staatsminister a.D. Erwin Huber auf Platz neun. Möglicherweise weil jüngst ruchbar wurde, dass nur jeder siebte Bayer von der Wiedereinführung der Pendlerpauschale ab dem ersten Kilometer profitiert. Die Rückkehr zur alten Regelung war vergangenes Jahr das Kernstück des von Huber propagierten „mehr Netto für alle“ Steuerkonzepts.
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07.04.2009
Die Bahn macht von sich Reden – das lässt sich auch an den meistdiskutierten Politikern im Internet festmachen. Erstmals unter den Top-10 ist Wolfgang Tiefensee zu finden (direkt zum WebBarometer). Der Bundesminister für Verkehr war vergangene Woche gefordert, als es galt, einen Nachfolger für Hartmut Mehdorn zu finden.
Abhängig von Abwrackprämie
Die Grünen können sich diese Woche mit Claudia Roth und Jürgen Trittin gleich zweimal unter den meistdiskutieren Politikern der Republik platzieren. Der ehemalige Bundesumweltminister Trittin tat sich unter anderem durch seine scharfe Kritik an der Fortsetzung der Abwrackprämie hervor. Der Bundesregierung bescheinigte er das Vorgehen eines Trinkers – aus Angst vor dem Kater nach der Prämie, werde nun die Abwrack-Pulle weiter angesetzt.
Allein – die Kanzlerin
Die CDU ist Angela Merkel. Die Regierungschefin stand auch vergangene Woche im Mittelpunkt der Netzdiskussion – und allein auf weiter Flur. Kein weiterer CDU-Politiker machte von sich reden. Horst Seehofer, Chef der Schwesterpartei CSU, landete auf Platz 7.
Absteiger
Absteiger der Woche ist Guido Westerwelle – wenigstens wenn es um das Rampenlicht in Threats und Foren geht. Da die aktuellen Umfragen die FDP weiterhin bei 15 Prozent sehen, wird der FDP-Chef damit leben können.
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31.03.2009
„Die Welt steht am Scheideweg“, so Angela Merkel vor dem Weltfinanzgipfel der G20. Anders die Bundeskanzlerin: Wie auch in den vergangenen Wochen steht Deutschlands First Lady unangefochten auf Platz eins der meistdiskutierten Politiker im Netz (direkt zum WebBarometer). Merkel kann sich dieser Tage aber auch nicht über mangelnde Präsenz in den Medien beschweren.
Da ist natürlich die allgegenwärtige Wirtschaftskrise. Für eher unerwünschte Publicity sorgt die fleißig am eigenen Profil feilende Schwesterpartei CSU. Derzeit haben es die Christ-Sozialen auf den Gesundheitsfonds abgesehen. Und zu guter Letzt haben es die mitregierenden Sozialdemokraten auf Angela abgesehen. Alles Gründe, die sicher zu einer Steigerung der Merkel-Diskussionsbeiträge-Frequenz um 87 Prozent beitragen.
Alphamännchen machen Plätze gut
Weit abgeschlagen hinter der Kanzlerin folgen die Alphamännchen der deutschen Parteien-Landschaft. Da ist zunächst der Kanzlerschaftsanwärter der SPD. Frank-Walter Steinmeier versucht derzeit, seine Popularität als „Mister Abwrackprämie“, wie es die Financial Times Deutschland ausdrückt, zu steigern. Von Platz sieben springt der Außenminister auf Platz zwei. Ihm auf den Fersen: Oskar Lafontaine (Linke) auf der drei, Guido Westerwelle (FDP) auf der vier und Horst Seehofer (CSU) auf der fünf.
Aufsteiger: Volker, Kurt und Frank
Kurt Beck ist wieder zurück in den Top zehn der meistdiskutierten Politiker im World Wide Web. Der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz mahnte in der vergangenen Woche unter anderem eine differenziertere Berichterstattung über Politik im Fernsehen an. Beck identifizierte bei dieser Gelegenheit verkürzende und polarisierende TV-Berichte in einer komplexer werdenden Welt als Problem.
Ganz neu dabei sind der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Volker Kauder (Platz 9) und der Grüne und Verdi-Gewerkschaftsboss Frank Bsirske (Platz 10). Ersterem wurde jüngst von SPD-Chef Müntefering nachgesagt, dass er einen Putsch gegen die Kanzlerin vorbereite. Bsirske publizierte in der vergangenen Woche die Idee, jedes Jahr ein Konjunkturpaket aufzulegen.
Absteiger: Wolfgang, Horst und Franz
Absteiger der Woche: Innenminister Schäuble (CDU), Horst Köhler (CDU) und Franz Müntefering (SPD). Zwar können sich gerade Wolfgang Schäuble und der Bundespräsident derzeit eigentlich nicht über mangelnde Medienpräsenz beschweren; in Foren und Blogs wird trotzdem über andere mehr diskutiert.
Angie dominiert das Netz
Wären die Aufmerksamkeit der Online-Community und Popularität beim Wähler ein und dasselbe, die Kanzlerin könnte beschwingt in die Zukunft sehen. 60 Prozent der Beiträge, die sich den Top-zehn-Politikern widmen, beschäftigen sich mit der Kanzlerin. Jeder zehnte (10 Prozent) beschäftigt sich mit Steinmeier, jeder 14. (7 Prozent) mit Lafontaine.
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24.03.2009
Müntefering ätzt gegen Merkel
Dem SPD-Chef missfällt das Krisenmanagement der Kanzlerin. Eine schlechte Figur mache sie beim Umgang mit der Wirtschaftskrise findet Müntefering und springt prompt von Platz 24 auf Platz neun der meistdiskutierten Politiker im Netz (direkt zum WebBarometer). Merkel selbst bemüht sich derweil um die Parteibasis.
Denn in der Partei Ludwig Erhardts rumort es derzeit gewaltig. Papst-Schelte, Steinbach-Streit und die drohende Enteignung der der Hypo-Real-Estate schmecken dem Fußvolk der Union überhaupt nicht. Trotzdem verharrt Merkel mit leichten Einbußen (8 Prozent weniger Beiträge in Foren und Blogs) auf Platz eins.
Schäuble attackiert Steinmeier
Derweil verschärft sich der Ton in der Großen Koalition weiter. Innenminister Schäuble warf Außenminister Steinmeier vergangene Woche Wählerbetrug vor, weil er in einer Rede vor Opel-Mitarbeitern sich wie folgt geäußert hatte: „Wir wissen noch nicht, wie dieser Kampf ausgeht, aber wir haben gute Karten.“ Schäubles Einstieg in den Vorwahlkampf katapultiert ihn auf Platz zwei der meistdiskutierten Politiker im Netz.
Steinmeier, der sich wie Müntefering in der Disziplin Kanzlerinnenkritik übte, rutscht auf Platz sieben ab. Linksparteichef Lafontaine rutscht von Platz drei auf Platz vier ab. Er versuchte zuletzt, mit der Forderung nach einem Zehn-Euro-Mindestlohn beim Wähler zu punkten.
Aufsteiger: Zypries und Köhler
Neben Wolfgang Schäuble und Franz Müntefering sind auch Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) und Bundespräsident Horst Köhler in die illustre Riege der Top zehn aufgestiegen. Zypries positionierte sich zuletzt gegen eine Managerstrafsteuer. Köhler hingegen oblag die traurige Pflicht, Deutschlands Trauer angesichts des Amoklaufs von Winnenden Ausdruck zu verleihen.
Absteiger: Beck und Wowereit
Am schlimmsten erwischte es in der letzten Woche Kurt Beck. Nachdem die Debatte um den Chefredakteuer des ZDF deutlich an Fahrt verloren hat, sinkt auch der Stern des Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz im World Wide Web. Weitere Absteiger der Woche: Klaus Wowereit, Roland Koch und Michael Glos. Gregor Gysi (Die Linke) hält sich gerade noch so in den Top zehn.
Merkel verliert Debattenanteile
Im Vergleich zu Vorwoche büßt die Kanzlerin innerhalb der Top zehn Debattenanteile ein. Nur noch 47 Prozent (Vorwoche: 57 Prozent) der Beiträge beschäftigen sich mit Deutschlands erster Frau im Staat. Schäuble kommt auf 12 Prozent und Linksparteichef Lafontaine auf sieben Prozent.
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17.03.2009
Kanzlerin in der Bredouille – Dr. Merkel auf der Flucht
So überschreibt die Financial Times Deutschland einen Artikel vom 14. März. Die Bundeskanzlerin steht weiterhin unter Dauerfeuer aus den eigenen Reihen. Die Union wünscht sich ein Bekenntnis zu den konservativen Wurzeln der Partei. Finanzkrise und Kritik halten Merkel an der Spitze der zehn meistdiskutierten Politiker im Internet (direkt zum WebBarometer). Zwar geht die Anzahl der Beiträge, die sich mit der deutschen Firstlady auseinandersetzen, um acht Prozent zurück, dennoch führt sie das Politikerfeld weiter souverän an.
Buchvorstellung mit Frank-Walter
SPD-Kanzlerkandiadat und Außenminister Frank-Walter Steinmeier stellte in der vergangenen Woche ein Buch vor. Ziel: Das Wahlvolk soll einen Eindruck davon bekommen, wer der Kanzlerkandidat der Sozialdemokraten eigentlich ist. Um zu sehen, wo er steht, bedarf es keines Buchs. Weil die Anzahl der Steinmeierbeiträge in Foren und Blogs um 45 Prozent gestiegen ist, findet sich der Außenminister in dieser Woche erneut auf Rang zwei wieder. Gefolgt von Oskar Lafontaine, der ebenfalls einen Platz gut machen kann.
Koch-Comeback und Glos-Revival
Zurück in den Top zehn sind der hessische Ministerpräsident Roland Koch (Platz 7) und Ex-Wirtschaftsminister Michael Glos (Platz 8). Koch feilt derzeit an einem Plan zur Opel-Rettung und tritt neuerdings als Kanzlerinnenverteidiger und Geschlossenheitseinforderer auf. Der politmüde Glos gab in der letzten Woche dem Drängen der Unterfranken nach, doch bitte ihr Vorsitzender zu bleiben.
Kurt Beck Verlierer der Woche
Die größten Einbußen muss Kurt Beck hinnehmen. Von Platz zwei rauscht er runter auf die neun. Auch Berlins Landesvater Klaus Wowereit verliert zwei Plätze und landet auf der zehn. Ganz raus aus den Top zehn ist die tragische Gestalt der Hessen-SPD, Andrea Ypsilanti. Gleiches gilt für den Niedersachsen Christian Wulf (CDU).
Merkel, Merkel, Merkel
Wie in der vorletzten, der vorvorletzten und der vorvorvorletzten Woche dominierte Angela Merkel in der letzten Woche die Debatte im Netz nicht nur absolut, sondern auch innerhalb der Top zehn. 57 Prozent der Beiträge galten ihr, 12 Prozent Frank-Walter Steinmeier und sieben Prozent dem Linksparteivorsitzenden Lafontaine.
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10.03.2009
Wirtschaftskrise, Koalitionskrise, Unionskrise
SPD und CSU, aber auch Teile der eigenen Partei werfen Angela Merkel mangelnde Führungsstärke vor. Damit nicht genug: Laut DeutschlandTrend würden derzeit nur noch 32 Prozent des Wahlvolks die CDU wählen (» Sonntagsfrage - ARD DeutschlandTrend). Und dann ist da natürlich auch noch die kriselnde Weltwirtschaft. Das ganze Towuhabohu hat für Deutschlands First Lady aber auch seine guten Seiten. Merkel ist weiterhin mit Abstand die meistdiskutierte Politikerin im Netz (direkt zum WebBarometer). Gegenüber der Vorwoche stieg die Anzahl der Beiträge, die sich mit der Kanzlerin auseinandersetzen, sogar um stattliche 44 Prozent.
Beck Öffentlich-Rechtlich zurück im Rampenlicht
Einen weiten Satz nach vorn macht Kurt Beck, Sozialdemokrat und Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz. Die Diskussion um ZDF-Chefredakteur Bender katapultiert ihn auf den zweiten Platz. Es folgt, gegenüber der Vorwoche um einen Platz verschlechtert, Frank-Walter Steinmeier. Dafür sind die Bürger derzeit laut DeutschlandTrend mit der politischen Arbeit des Außenministers zufriedener als mit der von Kanzlerin Merkel.
Seehofer runter, Koch und Müntefering raus
Während sich seine Truppen auf die Kanzlerin einschießen, hält sich Horst Seehofer in punkto Merkelkritik zurück. Folgerichtig rutscht der CSU-Vorsitzende vom vierten auf den neunten Rang ab. Ganz raus aus den Top zehn der meistdiskutierten Politiker im Netz sind SPD-Vorsitzender Franz Müntefering und der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU).
Ypsilanti, Wulf und Wowereit rauf
Neu in den Top zehn: Andrea Ypsilanti (10), Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (8) und Belins regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (7). Letzterer machte in der Vorwoche mit der Vergabe des ehemaligen Flughafens Tempelhof an die Modemesse Bread & Butter von sich reden. Ypsilanti mag ihr tränenreicher Abschied vom Vorsitz der Hessen-SPD zum Comeback in die Top zehn verholfen haben.
Merkel baut Debatten-Anteil aus
Angela Merkel dominiert auch in der zehnten Kalenderwoche mit Abstand die Debatte im Netz. Mehr als jeder zweite Beitrag (53 Prozent) zu einem der Top zehn Politiker in Foren und Blogs widmet sich dem Tun und Lassen der Bundeskanzlerin. In der Vorwoche waren es neun Prozentpunkte weniger. Weit abgeschlagen folgen Kurt Beck (9 Prozent) und Frank-Walter Steinmeier (7 Prozent).
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03.03.2009
Merkel an allen Fronten
Merkel wehrt sich gegen Ost-Hilfe, Merkel fordert neue Finanzmarktregeln, Merkel gelobt Solidarität mit den Armen. Die Bundeskanzlerin kämpft derzeit an allen Fronten der Finanzkrise und dominiert so folgerichtig die Debatte im Netz (direkt zum WebBarometer). Auch wenn die Merkel-Diskussions-Intensität um 21 Prozent abgenommen hat, liegt Deutschlands Firstlady damit weiter auf Platz eins bei den in Foren und Blogs am häufigsten diskutierten Politikern.
Steinmeier opelt sich auf die Zwei
SPD-Kanzler-Kandidat Steinmeier schiebt sich auf Rang zwei vor. Möglicherweise waren die Solidaritätsbekundungen mit den Opelanern - von der Union sogleich als wahltaktisches Manöver gebrandmarkt - nicht ganz folgenlos für die Präsenz des Außenministers im Web. Einen Satz nach vorne macht Oskar Lafontaine. Vom fünften springt der Linksparteivorsitzende auf den dritten Rang.
Seehofer und Westerwelle runter
Mit leichten Einbußen müssen CSU-Chef Horst Seehofer und der Vorsitzende der frischgebackenen Volkspartei FDP (18 Prozent in der Forsa-Sonntagsfrage), Guido Westerwelle, leben. Seehofer machte zuletzt beim politischen Aschermittwoch durch einen Fastkreislaufkollap von sich reden, von Westerwelle war in der vergangenen Woche dagegen nichts Außergewöhnliches zu hören.
Gysi, Koch und Beck rauf
Neu in den Top zehn: Gregor Gysi (7), Roland Koch (8) und Kurt Beck (9). Koch fiel in der vergangenen Woche dadurch auf, dass er sich gegen eine Verlängerung des Vertrags des ZDF-Chefredakteurs Nikolaus Brender aussprach. Kurt Beck (SPD), Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz und Vorsitzender des ZDF-Verwaltungsrates sprach, sich dagegen für Brender aus. Gysi verdankt seine Beförderung möglicherweise der Forderung, nach Verstaatlichung aller großen Banken.
Merkel dominiert die Top 10
Innerhalb der Top zehn nimmt Merkel eine weit herausgehobene Stellung ein – 44 Prozent der Beiträge in Foren und Blogs drehen sich um die erste Frau im deutschen Staat. Kanzlerschaftskonkurrent Steinmeier muss sich dagegen mit bescheidenen 14 Prozent zufrieden geben. Die linke „Antwort“ auf Deutschlands Probleme, Oskar Lafontaine, kann 13 Prozent der Postings verbuchen.
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23.02.2009
Statista begleitet ab sofort mit dem WebBarometer die Netzdiskussion über Deutschlands führende politische Köpfe mit einem wöchentlichen Bericht. Wer sind die Aufsteiger, wer die Absteiger und warum?
Am lebhaftesten tauscht sich die Online-Community derzeit über Angela Merkel aus (direkt zum WebBarometer). Während andere Vertreter der Berliner Politszene sich über tagespolitische Highlights ins Gespräch bringen müssen, verteidigt Merkel dank Kanzlerinnenbonus seit Monaten ihren ersten Platz. Aber natürlich ist sie als Deutschlands oberste Wirtschaftskrisenmanagerin auch ständig medial präsent.
Auf Platz zwei und drei folgen CSU-Chef Seehofer und Innenminister Schäuble (CDU), die beide Boden gut machen konnten. Seehofer verhalf zuletzt die Neubesetzung des Wirtschaftsressorts zu verstärkter Aufmerksamkeit. Wolfgang Schäuble konnte zwei Plätze gut machen - vielleicht, weil er sich derzeit für mehr Datenschutz einsetzt.
Glos und Steinmeier runter
Der große Verlierer unter den Top 10 ist Ex-Wirtschaftsminister Michael Glos. Er fällt von Platz zwei auf Platz sechs zurück. Auch SPD-Kanzlerkandidat Frank Walter Steinmeier verliert im Netz an Beachtung und findet sich auf Platz sieben wieder.
Roth, Rüttgers und Müntefering rauf
Neu in den Top 10: Claudia Roth (Grüne), Niedersachsens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) und SPD-Parteichef Franz Müntefering. Rüttgers Engagement für den angeschlagenen Autobauer Opel dürfte ihn in der Netzdebatte nach oben katapultiert haben.
Merkel dominiert Debatte
Von Deutschlands meistdiskutierten Volksvertretern hat Angela Merkel mit 45 Prozent den größten Debattenanteil. Jeder zehnte Beitrag in Foren und Blogs, der sich mit den Top 10 der deutschen Volksvertreter auseinandersetzt, beschäftigt sich mit Horst Seehofer. Genau so viel Aufmerksamkeit bekommt Innenminister Schäuble. Frank Walter Steinmeier (6 Prozent) und Franz Müntefering (2 Prozent) sind, dem Diskussionsanteil nach, online nur Randnotizen.
Wahrscheinlichkeit Wettbewerbsanalyse