Daten & Fakten zur holzverarbeitenden Industrie
Die Unternehmen der holzverarbeitenden Industrie - auch Holzgewerbe genannt - verarbeiten Holz zu Holzhalbwaren. Hierzu zählen zum Beispiel Schnittholz, Furniere, Holzwerkstoffe oder auch Faserstoffe. Die holzverarbeitende Industrie ist Teil der Holzwirtschaft.
Der Umsatz der holzverarbeitenden Industrie in Europa lag in 2006 laut Europäischer Kommission bei rund 134 Milliarden Euro. Kleinere und mittlere Handwerksbetriebe prägen die holzverarbeitende Industrie. Zu den wichtigen Produkten der Branche zählen Schnittholz, Holzplatten und Tischler- und Zimmereimaterialien. Schnittholz hat mit mehr als 25 Millionen Kubikmetern den größten Anteil an der
Produktion von Holzhalbwaren in Deutschland (Stand: 2007). Größere Betriebe in der holzverarbeitenden Industrie gibt es im Bereich der Produktionsstätten von Holzplatten und der Sägewerke. Der
Holzverbrauch der größeren Sägewerke in Deutschland lag 2008 bei über 26 Millionen Festmeter.
Die holzverarbeitende Industrie bezieht laut Generaldirektion der Europäischen Kommission rund 90 Prozent der benötigten Hölzer aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern in der EU. Nur knapp 10 Prozent des Holzbedarfs der Branche wird über Importe gedeckt.