Werbeindustrie

Die Unternehmen der Werbeindustrie entwickeln und produzieren Werbung für Produkte, Unternehmen und Personen. Werbemedien sind Fernsehen und Rundfunk, Plakate an öffentlichen Plätzen oder das Internet.


In der Werbeindustrie sind in Deutschland zwischen den 1999 und 2012 die Beschäftigtenzahlen leicht zurück gegangen. Lag die Zahl der Beschäftigten in der Werbewirtschaft 1999 noch bei etwa 363.000, so zählte die Branche 2012 etwas mehr als 346.000 Beschäftigte.

Der Umsatz von Kommunikations- und Werbeagenturen in der Bundesrepublik war in den zurückliegenden Jahren meist steigend. 2012 nahm er um 5,4 Prozent zu. 2009 im Verlauf der Finanz- und Wirtschaftskrise war der Umsatz jedoch rückläufig. Der Umsatz mit Werbeartikeln in Deutschland lag 2012 bei 3,47 Milliarden Euro. Die Investitionen der deutschen Wirtschaft in Werbung betrugen über 30 Milliarden Euro im Jahr 2013.

Für die Werbewindustrie sind verschiedene Werbeträger wichtig. Beim Vergleich des Bruttomediamixes in der Werbung nach Werbeträger war 2012 der TV-Markt führend. Sein Anteil lag bei über 38 Prozent. Am zweitwichtigsten war das Internet mit 21,8 Prozent vor Tageszeitungen mit 17 Prozent. Der Anteil der Internetwerbung hat sich in den letzten Jahren spürbar erhöht. 2005 lag er noch unter 5 Prozent.

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