Daten & Fakten zur Mineralölindustrie
Die Mineralölindustrie stellt Mineralöle aus fossilen Rohstoffen wie Kohle, Holz und Erdöl her. Zu den Produkten der Mineralölindustrie zählen Heizöl und Treibstoffe wie Diesel, Benzin und Kerosin.
In der Mineralölindustrie in Deutschland arbeiteten 2008 insgesamt 18.331 Menschen im Bereich der
Mineralölverarbeitung. Die
Ausfuhrmenge von Mineralölprodukten aus Deutschland lag im gleichen Jahr bei rund 25,5 Millionen Tonnen. Die
Einfuhrmenge von Mineralölprodukten lag um neun Millionen Tonnen höher. Wichtigstes Importprodukt ist Heizöl mit 10,3 Millionen Tonnen. In Deutschland wurden 2007 laut Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie insgesamt 119 Millionen Tonnen Mineralöl raffiniert. Die meisten Mineralölprodukte werden aus Erdöl hergestellt. Den Großteil seines Rohöls bezieht Deutschland aus Russland. Mineralöl ist der wichtigste
Primärenergieträger in Deutschland. Den größten
Anteil am Verbrauch von Mineralölen hat Dieselkraftstoff. Den größten
Mineralölverbrauch weltweit hatten die USA mit mehr als 879 Millionen Tonnen. Zum Vergleich: Die Volksrepublik China verbrauchte etwas mehr als 400 Millionen Tonnen.
Auf die Produkte der Mineralölindustrie wird in Deutschland eine
Mineralölsteuer erhoben. 2005 konnte die öffentlichen Haushalte damit Einnahmen in Höhe von über 40 Milliarden Euro erzielen. Das sind fast sieben Milliarden mehr als noch zehn Jahre zuvor.