Daten & Fakten zur Landwirtschaft
Landwirtschaft – oder auch Agrarwirtschaft – ist die ökonomische Nutzung und Bewirtschaftung einer Landfläche zur Produktion von Nahrungsmitteln. Neben dem Acker- und Pflanzenbau sind auch die Tier- und Viehzucht Teil der Landwirtschaft.
Laut Angaben des Statistischen Bundesamts gab es 2008 rund 860.000
Erwerbstätige in der Land- und Forstwirtschaft, sowie der Fischerei. Das
Arbeitsvolumen in Land- und Forstwirtschaft lag bei mehr als 1,5 Milliarden Arbeitsstunden. Die Landwirtschaft ist eine Männerdomäne: der
Frauenanteil bei Auszubildenden in der Landwirtschaft ist seit 1992 stetig zurückgegangen, 2006 lag er bei 22,4 Prozent. Um die Produkte der europäischen Landwirtschaft international konkurrenzfähig zu machen, erhalten die Landwirte finanzielle Unterstützung aus dem Agrarfonds der EU. Diese
Subventionen beliefen sich 2008 allein in Deutschland auf über 6,5 Milliarden Euro, in der gesamten Europäischen Union waren es fast 55 Milliarden Euro.
Zu den Bereichen der Landwirtschaft mit Zuwächsen zählt der
ökologische Landbau. In Deutschland wuchs die auf umweltschonende Weise bewirtschaftete Fläche zwischen 2005 und 2007 um 78.700 Hektar. Hier wird für einen wachsenden Bedarf produziert: schon für jeden fünften Deutschen gehört laut einer Nestlé-Ernährungsstudie das Prädikat Bio zu den wichtigsten Kriterien beim Lebensmittelkauf.