Bevölkerung in Frankreich
Die Zahl der Einwohner in Frankreich betrug im Jahr 2011 schätzungsweise etwa 63,3 Millionen. Im Vergleich der Länder mit den höchsten Einwohnerzahlen in Europa 2010 stand Frankreich auf Rang zwei, hinter Deutschland und vor Großbritannien.
Umgerechnet auf die Fläche ergibt sich eine durchschnittliche
Bevölkerungsdichte in Frankreich von etwa 118 Einwohnern pro Quadratkilometer. Rund 78 Prozent der Franzosen lebten 2010 in Städten (
Urbanisierung in Frankreich). Das
Bevölkerungswachstum in Frankreich betrug in den Jahren 2001 bis 2005 stets über 0,7 Prozent, sank zuletzt jedoch ab und liegt für 2010 nur noch bei 0,52. Die
Fertilitätsrate in Frankreich lag in den Jahren von 2006 bis 2009 bei rund 2 geborenen Kindern pro Frau und ist somit einer der höchsten Werte in Westeuropa.
Die
Lebenserwartung in Frankreich ist in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich gestiegen. 2009 lag sie bei rund 81,1 Jahren. Frauen leben mit etwa 84,5 Jahren (
Lebenserwartung von Frauen in Frankreich) länger als Männer mit durchschnittlich 77,8 Jahren (
Lebenserwartung von Männern in Frankreich). Die längere Lebenserwartung hat auch Einfluss auf die
Altersstruktur in Frankreich: Im Jahr 2010 waren rund 18 Prozent der Bevölkerung bis zu 14 Jahre alt, circa 65 Prozent zwischen 15 und 64 Jahre und etwa 16 Prozent 65 Jahre und älter. Dabei hat sich der Anteil der ältesten Gruppe in den letzten Jahren zwar leicht erhöht, der Anteil der Jungen ist jedoch seit 2006 relativ stabil. Aufgrund der vergleichsweise hohen Geburtenrate vollzieht sich der demografische Wandel in Frankreich langsamer als in anderen westeuropäischen Ländern.