Daten & Fakten zu Pharmaunternehmen
Als Pharmaunternehmen werden die Unternehmen bezeichnet, die sich auf die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Arzneimitteln spezialisiert haben. Neben der Herstellung von Arzneien sind Forschung und Entwicklung wesentliche Bereiche der Pharmaunternehmen.
Die wichtigsten Produkte der Pharmaunternehmen sind verschreibungspflichtige und rezeptfreie medikamente, diverse Impfstoffe, sogenannte In-vivo-Diagnostika sowie verschiedene Blut-, Gewebe- und Zellprodukte. Die Pharmaunternehmen sind ein wichtiger Bestandteil des Gesundheitswesens.
Die
Pharmaproduktion in Europa, Japan und den USA konnte zwischen den Jahren 1990 und 2008 mehr als verdoppelt werden. Wurden im Jahr 1990 Pharmazeutika im Wert von etwa 136 Milliarden Euro produziert, waren es im Jahr 2008 rund 358 Milliarden Euro. Den höchsten
Anteil ausgewählter Länder an der Pharmaproduktion hielten im Jahr 2008 die USA mit knapp 34 Prozent. Dahinter folgten Japan mit etwa elf und Frankreich mit rund zehn Prozent. Deutschland rangierte mit einen Anteil von acht Prozent auf dem vierten Platz vor Großbritannien, der Schweiz und Italien.
Die Anzahl der
Beschäftigten in deutschen Pharmaunternehmen (nur vfa-Mitgliedsunternehmen) ist in den vergangenen Jahren angestiegen. Waren im Jahr 1995 insgesamt etwa 73.200 Personen in der Pharmabranche beschäftigt, stieg die Beschäftigtenzahl bis zum Jahr 2009 auf rund 87.100. Den höchsten Beschäftigungsstand gab es in den Jahren 2006 und 2007 mit jeweils 95.100 Personen.