Daten & Fakten zur Versicherungswirtschaft
Als Versicherungswirtschaft bezeichnet man den Wirtschaftszweig, zu dem alle Arten von privaten Versicherern zählen. Gesetzliche Versicherungen wie zum Beispiel die gesetzliche Krankenkasse oder gesetzliche Rentenversicherung werden nicht mit zur Versicherungswirtschaft gezählt. Die Unternehmen der Versicherungswirtschaft verkaufen Versicherungen wie Krankenversicherungen, Lebensversicherungen, Unfallversicherungen oder auch Haftpflichtversicherungen.
Die wichtigste Einnahmequelle für die Versicherungswirtschaft sind die Beitragszahlungen der Versicherten. Die
Beitragseinnahmen der Versicherungswirtschaft betrugen in Deutschland im Jahr 2008 insgesamt knapp 165,3 Milliarden Euro. Davon wurden alleine durch die Lebensversicherungen rund 80,4 Milliarden Euro eingenommen. Die Beiträge für Schadens- und Unfallversicherungen betrugen etwa 54,6 Milliarden und für private Krankenversicherungen wurden Beiträge in Höhe von ungefähr 30,3 Milliarden Euro berechnet.
Die
Anzahl der Unternehmen der Versicherungswirtschaft ist in Deutschland im Zeitraum von 1990 bis 2006 von etwa 2.660 auf knapp 1.545 gesunken. Die Zahl der
Arbeitnehmer in der Versicherungswirtschaft betrug in Deutschland im Jahr 2008 insgesamt etwa 285.000 Personen.