Daten & Fakten zur Agrarwirtschaft
Agrarwirtschaft ist ein anderer Begriff für Landwirtschaft. Ziel der Agrarwirtschaft ist die Herstellung von pflanzlichen und tierischen Produkten. Zu diesem zweck werden landwirtschaftliche Flächen wie Felder und Weideflächen bewirtschaftet. Als Wirtschaftszweig zählt die Agrarwirtschaft zu den ältesten Wirtschaftsformen der Menschheit.
Die Beschäftigten der Agrarwirtschaft werden als Landwirte oder landwirtschaftliche Fachkräfte bezeichnet. Hinzu kommen noch zahlreiche Unterkategorien, wie zum Beispiel Milchwirte, Tierwirte oder auch Winzer. Im Allgemeinen wird der klassische Beruf des Bauern mit der Agrarwirtschaft in Verbindung gebracht.
Durch die zunehmende Technisierung und Automatisierung bei der Verarbeitung von Produkten der Agrarwirtschaft ist die Zahl der Betriebe in der deutschen Landwirtschaft in den vergangenen Jahren rückläufig gewesen. Lag die
Anzahl landwirtschaftlicher Betriebe in Deutschland im Jahr 1990 noch bei knapp 653.000, waren es im Jahr 2007 nur noch rund 370.000 gewesen.
Im gleichen Zeitraum ging auch die
Anzahl von Arbeitskräften in der Landwirtschaft von etwa 1,03 Millionen auf etwa 610.000 Beschäftigte zurück. Auch die Anzahl von Betrieben mit Getreideanbau in Deutschland verzeichnete zwischen den Jahren 1990 und 2007 einen Rückgang von ehemals knapp 453.000 auf rund 227.000 Unternehmen.
Die
Anzahl von großen landwirtschaftlichen Betrieben in Deutschland stieg im gleichen Zeitraum hingegen an. Gab es im Jahr 1990 noch rund 56.000 Betriebe mit mehr als 50 Hektar genutzter Fläche, waren es im Jahr 2007 immerhin knapp 85.000 gewesen.