Bevölkerung in Japan
Die Gesamtbevölkerung in Japan wird im Jahr 2010 voraussichtlich rund 127 Millionen betragen. Im Vergleich der Länder mit den höchsten Einwohnerzahlen steht Japan damit auf Rang zehn.
Umgerechnet auf die Fläche ergibt sich eine durchschnittliche
Bevölkerungsdichte in Japan von 350 Einwohnern pro Quadratkilometer (Stand 2008). Rund 67 Prozent der Japaner lebten 2009 in Städten (
Urbanisierung in Japan). In den letzten Jahren stagnierte das
Bevölkerungswachstum in Japan (Zuwachsraten knapp über null Prozent), bevor es 2009 mit -0,14 Prozent erstmals im negativen Bereich lag. Für 2010 wird erneut ein leichter Bevölkerungsrückgang von -0,17 Prozent erwartet. Die
Fertilitätsrate in Japan wird im Jahr 2010 vermutlich 1,2 geborene Kinder pro Frau betragen. Dies ist einer der niedrigsten Werte weltweit.
Die
Lebenserwartung in Japan ist in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich gestiegen. Sie wird für 2010 mit rund 82,2 Jahren prognostiziert. Frauen leben mit etwa 85,7 Jahren (
Lebenserwartung von Frauen in Japan) länger als Männer mit durchschnittlich 78,9 Jahren (
Lebenserwartung von Männern in Japan). Japan steht damit auf Rang fünf der Länder mit der längsten Lebenserwartung weltweit, wobei die weiter vorn platzierten Länder der Kategorie der Kleinstaaten zuzuordnen sind. Verbunden mit der sehr niedrigen Geburtenrate hat die längere Lebenserwartung auch Einfluss auf die
Altersstruktur in Japan: Im Jahr 2010 werden nach Schätzungen rund 13,5 Prozent der Bevölkerung bis zu 14 Jahre alt sein, circa 64 Prozent zwischen 15 und 64 Jahre und gut 22 Prozent 65 Jahre und älter. Dabei hat sich der Anteil der ältesten Gruppe in den letzten Jahren stetig erhöht, während der Anteil der Jungen sinkt.
Unter den
Religionen in Japan dominiert der Shintoismus: Rund 84 Prozent der Japaner werden zu den Anhängern gezählt. Gut 71 Prozent der Bevölkerung sind zudem Buddhisten; eine Zugehörigkeit zu beiden Religionen ist möglich. Christen machen 2 Prozent aus, die übrigen Konfessionen etwa 8 Prozent (Stand 2005).