Bevölkerung in Japan

Die Gesamtbevölkerung in Japan wird für das Jahr 2014 auf rund 127 Millionen geschätzt. Im Vergleich der Länder mit den höchsten Einwohnerzahlen steht Japan damit auf Rang zehn.


 

Umgerechnet auf die Fläche ergibt sich eine durchschnittliche Bevölkerungsdichte in Japan von 349 Einwohnern pro Quadratkilometer (Stand 2013). Rund 92 Prozent der Japaner lebten 2013 in Städten (Urbanisierung in Japan). Die größten Städte Japans sind die Hauptstadt Tokio (9,14 Millionen Einwohner) sowie Yokohama (3,71 Millionen Einwohner) und Osaka (2,69 Millionen Einwohner); alle drei sind auf der Hauptinsel Honshu gelegen. 

 

Bevölkerungswachstum

 

Mitte der 2000er stagnierte das Bevölkerungswachstum in Japan (Zuwachsraten knapp über null Prozent), bevor es 2009 mit -0,01 Prozent erstmals im negativen Bereich lag. 2014 wurde ebenfalls ein negatives Wachstum von -0,22 Prozent verzeichnet. Die Fertilitätsrate in Japan lag im Jahr 2012 bei 1,41 geborene Kinder pro Frau. Dies ist einer der niedrigsten Werte weltweit (Länder mit den niedrigsten Fertilitätsraten 2012).

 

Lebenserwartung

 

Die Lebenserwartung in Japan ist in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich gestiegen. Sie lag 2012 bei rund 83,1 Jahren. Frauen leben mit etwa 86,4 Jahren (Lebenserwartung von Frauen in Japan) länger als Männer mit durchschnittlich 79,9 Jahren (Lebenserwartung von Männern in Japan). Japan steht damit auf Rang zwei der Länder mit der höchsten Lebenserwartung weltweit, hinter Hong Kong und vor Italien. 

 

Altersstruktur

 

Verbunden mit der sehr niedrigen Geburtenrate hat die längere Lebenserwartung auch Einfluss auf die Altersstruktur in Japan: Im Jahr 2013 waren rund 13 Prozent der Bevölkerung bis zu 14 Jahre alt, circa 62 Prozent zwischen 15 und 64 Jahre und gut 25 Prozent 65 Jahre und älter. Dabei hat sich der Anteil der ältesten Gruppe in den letzten Jahren stetig erhöht, während der Anteil der Jungen sinkt.

 

Religion

 

Unter den Religionen in Japan dominiert der Shintoismus: Rund 84 Prozent der Japaner werden zu den Anhängern gezählt. Gut 71 Prozent der Bevölkerung sind zudem Buddhisten; eine Zugehörigkeit zu beiden Religionen ist möglich. Christen machen 2 Prozent aus, die übrigen Konfessionen etwa 8 Prozent (Stand 2005).

Artikel anfragen/senden

Sie möchten auf ein fehlendes Thema hinweisen, Hinweise zu einem bestehenden Artikel geben oder einen Artikel für die Veröffentlichung einreichen? Dann wenden Sie sich an faktenbuch@statista.com.