Bevölkerung in Japan

Die Gesamtbevölkerung in Japan wird im Jahr 2013 voraussichtlich rund 127 Millionen betragen. Im Vergleich der Länder mit den höchsten Einwohnerzahlen steht Japan damit auf Rang zehn.


Umgerechnet auf die Fläche ergibt sich eine durchschnittliche Bevölkerungsdichte in Japan von 351 Einwohnern pro Quadratkilometer (Stand 2011). Rund 91 Prozent der Japaner lebten 2011 in Städten (Urbanisierung in Japan). Die größten Städte Japans sind Tokio (8,95 Millionen Einwohner), Yokohama (3,69 Millionen Einwohner) und Osaka (2,67 Millionen Einwohner)

Bevölkerungswachstum

Mitte der 2000er stagnierte das Bevölkerungswachstum in Japan (Zuwachsraten knapp über null Prozent), bevor es 2008 mit -0,05 Prozent erstmals im negativen Bereich lag. 2011 wurde jedoch wieder ein Wachstum von 0,29 Prozent verzeichnet. Die Fertilitätsrate in Japan lag im Jahr 2010 bei 1,39 geborene Kinder pro Frau. Dies ist einer der niedrigsten Werte weltweit.

Lebenserwartung

Die Lebenserwartung in Japan ist in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich gestiegen. Sie lag 2010 bei rund 82,9 Jahren. Frauen leben mit etwa 86,2 Jahren (Lebenserwartung von Frauen in Japan) länger als Männer mit durchschnittlich 79,5 Jahren (Lebenserwartung von Männern in Japan). Japan steht damit auf Rang fünf der Länder mit der längsten Lebenserwartung weltweit, wobei die weiter vorn platzierten Länder der Kategorie der Kleinstaaten zuzuordnen sind.

Altersstruktur

Verbunden mit der sehr niedrigen Geburtenrate hat die längere Lebenserwartung auch Einfluss auf die Altersstruktur in Japan: Im Jahr 2011 waren rund 13,3 Prozent der Bevölkerung bis zu 14 Jahre alt, circa 63 Prozent zwischen 15 und 64 Jahre und gut 23 Prozent 65 Jahre und älter. Dabei hat sich der Anteil der ältesten Gruppe in den letzten Jahren stetig erhöht, während der Anteil der Jungen sinkt.

Religion

Unter den Religionen in Japan dominiert der Shintoismus: Rund 84 Prozent der Japaner werden zu den Anhängern gezählt. Gut 71 Prozent der Bevölkerung sind zudem Buddhisten; eine Zugehörigkeit zu beiden Religionen ist möglich. Christen machen 2 Prozent aus, die übrigen Konfessionen etwa 8 Prozent (Stand 2005).

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