Bevölkerung der USA | Daten & Fakten

 
USA

Bevölkerung der USA
Die Gesamtbevölkerung der USA betrug im Jahr 2011 nach Schätzungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) rund 313 Millionen Einwohner. Im Vergleich der Länder mit den höchsten Einwohnerzahlen stehen die Vereinigten Staaten damit auf Rang drei (Bevölkerungsreichste Länder der Welt).

Umgerechnet auf die Fläche ergibt sich eine durchschnittliche Bevölkerungsdichte in den USA von knapp 34 Einwohnern pro Quadratkilometer. Rund 82 Prozent der Amerikaner lebten 2010 in Städten (Urbanisierung in den USA). In den letzten Jahren betrug das Bevölkerungswachstum in den USA zwar jeweils knapp ein Prozent; 2009 fiel der Wert allerdings deutlich und liegt 2010 bei nur noch 0,66 Prozent. Die Fertilitätsrate in den USA ging im gleichen Zeitraum ebenfalls leicht zurück, liegt für 2009 aber immer noch bei rund zwei geborenen Kindern pro Frau. Das bedeutet, dass die Einwohnerzahl der Vereinigten Staaten ohne Zu- und Abwanderung in etwa konstant bliebe.

Die Lebenserwartung in den USA ist in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich gestiegen. Sie betrug 2009 nach Angaben der Weltbank 78,9 Jahre, wobei Frauen mit etwa 80,6 Jahren (Lebenserwartung vom Frauen in den USA) länger leben als Männer mit durchschnittlich 75,7 Jahren (Lebenserwartung von Männern in den USA). Die längere Lebenserwartung hat auch Einfluss auf die Altersstruktur der USA: Im Jahr 2010 waren nach Angaben der Weltbank gut 20 Prozent der Bevölkerung bis zu 14 Jahre alt, etwa 67 Prozent zwischen 15 und 64 Jahre und knapp 13 Prozent 65 Jahre und älter. Dabei hat sich der Anteil der ältesten Gruppe in den letzten Jahren, wenn auch nur leicht, stetig erhöht, während der Anteil der Jungen sinkt.

In der Geschichte der Vereinigten Staaten gab es immer wieder Einwanderungen aus verschiedenen Regionen. Daher leben heute Angehörige zahlreicher verschiedener Ethnien in den USA. Etwa 80 Prozent der Bevölkerung sind weiß, knapp 13 Prozent schwarz. Asiaten machen etwa vier Prozent der Bevölkerung aus, die Nachkommen der amerikanischen Ureinwohner (Indianer) ein Prozent. 15 Prozent der Bevölkerung gelten als Hispanics (Schätzungen 2007). Im Jahr 2000 sprachen 82 Prozent der Bevölkerung Englisch als Muttersprache und rund 11 Prozent Spanisch, vor allem im Südwesten (Sprachen in den USA). Unter den Religionen in den USA dominieren die Protestanten mit etwa 51 Prozent; die zweitstärkste Konfession sind die Katholiken mit knapp 24 Prozent. Jeweils rund zwei Prozent der Amerikaner sind Juden oder Mormonen. Andere Religionen machen jeweils weniger als ein Prozent der Bevölkerung aus (Schätzungen 2007).

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