Daten & Fakten zur Eisenindustrie
Die Eisenindustrie wird häufig mit der Stahlindustrie zur Eisen- und Stahlindustrie zusammengefasst. Beide Branchen verarbeiten den Rohstoff Eisen. Unter der Eisenindustrie versteht man dabei Betriebe, die Produkte aus Gusseisen herstellen.
Ein großer Teil des von der Eisenindustrie produzierten Eisenerzes wird laut einer Erhebung zur
Minenproduktion von Eisenerz weltweit in den so genannten BRIC-Staaten gefördert. Darunter werden Brasilien, Russland, Indien und China verstanden. Zusammen mit Australien sind diese die fünf größten Eisenerzförderer. Allein China förderte 2009 rund 900 Millionen Tonnen Eisenerz. Größtes europäisches Förderland war abgesehen von Russland Schweden mit einer Förderung von 18 Millionen Tonnen.
Die von der Eisenindustrie
erzeugte Menge an Roheisen in Deutschland ist laut Statistischem Bundesamte 2009 deutlich gesunken. Sie betrug rund 20 Millionen Tonnen im Vergleich zu rund 31 Millionen Tonnen im Jahr 2007.
Die Zahl der Beschäftigten des Wirtschaftsbereichs geht durch die zunehmende Automatisierung seit den 1960er Jahren zurück. 1960 gab es in der
Eisen- und Stahlindustrie noch rund 417.000 Beschäftigte, 2009 waren nur noch 92.000.