Daten & Fakten zur Stromwirtschaft
Die Unternehmen der Stromwirtschaft erzeugen, verarbeiten und bieten Strom als Produkt an. Die Stromwirtschaft wird in die Bereiche der Stromerzeugung, der Stromversorgung, des Handels mit Strom und des Stromnetzbetriebes unterteilt. Weiterhin ist die Stromwirtschaft ist ein wichtiger Wirtschaftszweig der Energiewirtschaft.
Die
Erlöse der Stromanbieter in Deutschland betrugen im Jahr 2008 insgesamt rund 60,3 Milliarden Euro. Die
Entwicklung der Stromabsatzmenge in Deutschland stieg zwischen zwischen 1988 und 2008 von etwa 335.400 auf rund 523.100 Gigawattstunden an. Die deutsche Stromwirtschaft berechnete als
Strompreis für Industrie- und Gewerbekunden im Jahr 2009 etwa 21,1 Euro-Cent pro Kilowattstunde. Im Jahr 2006 lag der Strompreis noch bei rund 19,4 Euro-Cent pro Kilowattstunde.
Beim Vergleich der
Stromerzeugung durch Energieträger wurden im Jahr 2008 mit fast 141 Millionen Megawattstunden durch Kernenergie der meiste Strom in Deutschland erzeugt. Dahinter folgte die Stromerzeugung durch Rohbraunkohle mit insgesamt etwa 134 Millionen und durch Steinkohle mit rund 106 Millionen Megawattstunden. Durch zunehmendes Umweltbewusstsein und bewussterem Umgang mit vorhanden Ressourcen gewinnen sogenannte Erneuerbare Energien auch in der Stromwirtschaft an immer größerer Bedeutung. Bei der
Stromerzeugung durch erneuerbare Energien wurden im Jahr 2008 in Deutschland etwa 40,4 Milliarden Kilowattstunden durch Windkraft erzeugt. Die Stromerzeugung durch Biomasse lag bei etwa 22,3 Milliarden Kilowattstunden. Durch Wasserkraft konnten insgesamt rund 20,8 Milliarden und mittels Müll circa 4,9 Milliarden Kilowattstunden gewonnen werden.
Die Zahl der
Beschäftigten in der Stromwirtschaft in Deutschland lag im Jahr 2009 bei etwa 132.000 Personen. Im Jahr 1997 waren es noch insgesamt rund 171.000 gewesen.