Daten & Fakten zur Grünlandwirtschaft
Die Unternehmen der Grünlandwirtschaft bewirtschaften Grünflächen mit Gräsern oder krautigen Pflanzen. Besonders für die Produktion von Viehfutter und für die Landschaftspflege ist die Grünlandwirtschaft von besonderer Bedeutung. Die Grünlandwirtschaft wird vor allem in die Art der Benutzung der Grünflächen in die Bereiche Dauergrünland, Wechselgrünland und Grünlandbrache unterteilt. Als Wirtschaftszweig wird die Grünlandwirtschaft zur Landwirtschaft gezählt.
Der Grünlandwirtschaft nehmen sich immer mehr sogenannter Bio-Betriebe an. Bei der
Flächennutzung der Bio-Betriebe in Deutschland im Jahr 2006 fielen knapp 430.000 Hektar auf die Nutzung als Grünland. Damit stellt die Grünlandbewirtschaftung den höchsten Flächenanteil an der gesamten Öko-Anbaufläche dar.
Zur Grünlandwirtschaft gehören sogenannte Dauerkulturbetriebe, die Dauergrünland bewirtschaften. Bei der
Anzahl der Landwirtschaftsbetriebe nach betriebswirtschaftlicher Ausrichtung wurden für das Jahr 2007 in Deutschland insgesamt rund 30.150 Dauerkulturbetriebe gezählt. Im Vergleich der
Dauerkulturbetriebe nach Bundesländern führte Baden-Württemberg mit mehr als 12.800 Dauerkulturbetrieben. Dahinter folgten die Bundesländer Rheinland-Pfalz mit rund 11.000 und Bayern mit etwa 3.100 Dauerkulturbetrieben.