Daten & Fakten zum Thema Lasik
Lasik ist ein operativer Eingriff des Fachbereiches der refraktiven Chirurgie. Ziel einer Lasik-Operation ist eine schnelle und verhältnismäßig schmerzfreie Wiedergewinnung der optimalen Sehschärfe. Lasik steht für Laser In Situ Keratomileusis. Diese Lasermethode wird vor allem bei Korrekturen bei plus minus 0,5 Dioptrien.
Das Auge wird bei einer Lasik-Operation zunächst mittels Tropfen lokal betäubt. Danach wird zur Offenhaltung des Auges ein sogenannter Lidsperrer eingesetzt. Im Anschluss erfolgt ein Schnitt in die Hornhaut durch einen Hornhauthobel oder ein Femtosekundenlaser, allerdings nicht komplett, sondern so, dass eine variabel positionierbare Schnittfläche entsteht. Nach dem erfolgreichen Schnitt, auch Flapschnitt genannt, wird die Schnittfläche, die man als Flap bezeichnet, mitsamt des Epithels zur Seite geklappt, damit nun die Laserbehandlung auf dem darunter befindlichem Gewebe durchgeführt werden kann.
Die Lasik-Methode ist eine Art Laserbestrahlung, die je nach Korrekturhöhe und Behandlungsdurchmesser variieren kann. In der Regel liegt die Laserbestrahlung zeitlich unter 30 Sekunden. Nach der erfolgreichen Laserbehandlung wird der Flap zurück geklappt und Schnittstelle und Hornhaut gründlichst ausgespült. Wenn der Flap an der richtigen Stelle positioniert ist, wird vom Arzt der Lidsperrer entfernt und die Behandlung des zweiten Auges beginnt. Bis die Schnittfläche komplett angewachsen ist, kann es mitunter einige Wochen oder Monate dauern.
Die
Anzahl der Lasik-Operationen in Deutschland stieg zwischen den Jahren 1996 und 2010 von 7.000 auf momentan 131.000 an.