Ein Vermieter ist eine Person, die bestimmte feste oder bewegliche Dinge an einen Mieter zu privaten oder gewerblichen Zwecken vermietet. Die Person, die vom Vermieter etwas gegen Zahlung einer monatlichen oder jährlichen Miete temporär überlassen bekommt, nennt man Mieter.
In der Regel wird mit dem Begriff Vermieter das vermieten von Wohn- und Geschäftsräumen assoziiert. Den rechtlichen Rahmen einer jeden Vermietung stellt der Mietvertrag dar, der sowohl für den Vermieter als auch für den Mieter bindend ist.
Im weltweiten Vergleich der Vermieter zahlt man im Durchschnitt für eine Drei-Zimmer-Wohnung in der japanischen Hauptstadt Tokio die höchste Miete. Die Vermieter verlangen hier eine Miete von umgerechnet etwa 3.000 Euro pro Monat (»
Städte mit den höchsten Mieten). Dahinter folgen Mietwohnungen in Caracas mit einer Monatsmiete von etwa 2.900 Euro und Abu Dhabi mit rund 2.200 Euro Mietkosten für eine Drei-Zimmer-Wohnung. In Deutschland sind die Mieten günstiger. So betrug die Kaltmiete pro Quadratmeter im Jahr 2008 in den alten Bundesländern rund 4,70 Euro und in den neuen Bundesländern knapp 4,50 Euro (»
Entwicklung der monatlichen Sollmiete).
Vermieter müssen sich mitunter auch mit Mietrückständen der jeweiligen Mieter beschäftigen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes haben deutsche Privathaushalte im Jahr 2007 etwa 920 Euro Mietschulden bei ihrem Vermieter gehabt (»
Wohnungsunternehmen - Entwicklung der Mietschulden). Insgesamt verzeichneten die Wohnungsunternehmen in Deutschland im Jahr 2008 Mietschulden im Wert von rund 550 Millionen Euro.