Daten & Fakten zur Kaufkraft
Kaufkraft bezeichnet die finanziellen Mittel der privaten Haushalte, die übrigbleiben, nachdem regelmäßige Zahlungsverpflichtungen (Miete, Kredite, Versicherungen) bedient wurden. Kaufkraft ist also das Einkommen, das direkt für den Konsum zur Verfügung steht.
Laut einer Prognose der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ist der Landkreis Hochtaunuskreis 2012 der
kaufkraftstärkste Landkreis in Deutschland. Die Kaufkraft pro Person beläuft sich hier voraussichtlich auf 29.285 Euro im Jahr. Der Kaufkraftindex je Einwohner erreicht hier einen Wert von 146,3 (Bundesdurchschnitt = 100). Auf Platz zwei liegt der Landkreis Starnberg mit einer Kaufkraft von 29.142 Euro, gefolgt vom Landkreis München mit einer Kaufkraft von 27.877 Euro.
Nach Angaben der GfK lag der höchste Anteil der
Kaufkraft nach Altersgruppe bei den 15- bis 49-Jährigen. 53 Prozent der gesamten Kaufkraft in Deutschland von 1,5 Billionen Euro in Deutschland entfielen auf diese Altersgruppe.
Außerdem wird von der
Kaufkraft einer Währung gesprochen. So lag die Kaufkraft des Euro im Juni 2009 in Polen bei 1,32 Euro. Das bedeutet, für Waren und Dienstleistungen, die in Polen ein Euro kosten, müssen in Deutschland 1,32 Euro aufgebracht werden. Waren und Dienstleistungen im Wert von einem Euro in Dänemark kosteten in Deutschland hingegen nur 78 Cent.