Staatsschulden

Staatschulden sind Schulden von Staaten. Als Staatsverschuldung wird die Gesamtheit aller Kredite der öffentlichen Haushalte bezeichnet. Die Verschuldung von Staaten hat im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise zugenommen.


Die Staatsschulden lagen 2009 in Deutschland bei fast 80 Prozent des Bruttoinlandprodukts und sogar bei über 190 Prozent der Steuereinnahmen. Deutlich höher ist diese Quote zum Beispiel in Japan, wo 2012 die Staatsschulden 236 Prozent des Bruttoinlandsprodukts betrugen. Die Staatsverschludung in Deutschland lag 2012 bei insgesamt fast 2,2 Billionen Euro.

Staatsschulden können zu sogenannten Schuldenkrisen führen, wenn Staaten ihre Schulden nicht zurückzahlen können. Diese Problematik wurde in der Eurozone zuletzt in Irland und Griechenland deutlich. 

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