Daten & Fakten zur Holzwirtschaft
Die Unternehmen der Holzwirtschaft beschäftigen sich mit der wirtschaftlichen Verwertung von Holz. Zur Holzwirtschaft zählen die Bereiche Holzhandel, Sägeindustrie, Holzwerkstoffindustrie, Zellstoff- und Papierindustrie, Furnierindustrie und Möbelbau.
Kernbereich der Holzwirtschaft ist die Produktion, Verarbeitung und der Handel mit Holzwaren. In 2008 wurden 38,5 Millionen Kubikmeter
Holzhalbwaren in Deutschland produziert. Ein Jahr zuvor wurden bei der
Holzerzeugung in Deutschland mehr als 76 Millionen Kubikmeter Rundholz und etwa 25 Millionen Kubikmeter Schnittholz hergestellt. Insgesamt wuchs die Holzproduktion in Deutschland zwischen 2003 und 2007 von rund 68 auf etwa 102 Millionen Kubikmeter pro Jahr. In den Ländern der
EU wurden rund 537 Millionen Kubikmeter Holz erzeugt (Stand 2007). Deutsche Unternehmen konnten beim
Export von Holz und Holzwaren in 2008 mehr als 6,6 Milliarden Euro erwirtschaften. Innerhalb der deutschen Holzindustrie verbrauchen Sägewerke das meiste
Rohholz. Dahinter folgen die Zell- und Holzstoffindustrie und die Faserplattenwerke.
Die Holzwirtschaft wird in Deutschland vor allem von mittelständischen Unternehmen geprägt. Industrielle Großbetriebe finden sich nur im Bereich der Holzwerkstoffe. Derzeit zählt die Holzbranche nach Angaben des Bundesministeriums für Wirtschaft in Deutschland ungefähr 150.000 Mitarbeiter in Betrieben mit mehr als 50 Beschäftigten.