Daten & Fakten zur verarbeitenden Industrie
Die verarbeitende Industrie - in der amtlichen Statistik unter verarbeitendes Gewerbe gefasst - produziert und verarbeitet Güter und Waren in Fabriken und Anlagen. Die verarbeitende Industrie ist durch einen hohen Grad an Automatisierung und Mechanisierung gekennzeichnet.
Die verarbeitende Industrie lässt sich mit der International Standard Industrial Classification der Vereinten Nationen (UN) kategorisieren. Zur Branche zählen unter anderem die Schwerindustrie, die
Metallindustrie, die
chemische Industrie, die Recycling- und Abfallindustrie, die Holzindustrie und die Konsumgüter- und Leichtindustrie.
Die
Zahl der Beschäftigten im verarbeitenden Gewerbe insgesamt lag in 2009 bei rund 5,1 Millionen Personen im Jahresdurchschnitt. Im Frühjahr 2010 ging die
Beschäftigtenzahl nach Angaben des Statistischem Bundesamtes auf rund 4,9 Millionen Arbeitnehmer zurück. Der
Gesamtumsatz im verarbeitenden Gewerbe lag in Deutschland in 2008 bei fast 1,4 Billionen Euro. In 2009 ging der Umsatz allerdings auf rund, 1,1 Billionen Euro zurück. Den größten Umsatzanteil hattem hatte die Automobilindustrie mit über 200 Milliarden Euro, gefolgt von den Industriezweigen Maschinenbau und der Elektroindustrie.
Wichtig für die verarbeitende Industrie in Deutschland sind mittlere Unternehmen mit 50 bis 249 Angestellten.
Unternehmen mit dieser Betriebsgröße haben einen Anteil von 25 Prozent an der Gesamtzahl aller Angestellten in der Branche (Stand 2006). Zum Vergleich: In Neuseeland waren es nur knapp 11 Prozent.