Daten & Fakten zur Hüttenindustrie
Die Unternehmen der Hüttenindustrie fördern, produzieren und verarbeiten Metalle. Das Verfahren zur Gewinnung und Verarbeitung von Metallen wird als Metallurgie bezeichnet.
Im 19. Jahrhundert nahm die Hüttenindustrie in Deutschland die ersten Hochöfen zur Stahlerzeugung in Betrieb. Knapp 33 Millionen Tonnen
Rohstahl wurden im Jahr 2009 in Deutschland erzeugt. 1970 lag die Produktionsmenge von Rohstahl noch bei 45 Millionen Tonnen.
Die größten Stahlproduzenten in Deutschland waren 2009 Thyssen Krupp und die Salzgitter AG, gefolgt von AcelorMittal. Wichtigstes Herkunftsland von Eisenerz ist China mit einer Fördermenge von 824 Millionen Tonnen
Eisenerz (Stand 2008). Auf den Plätzen zwei und drei liegen Brasilien und Australien.
Traditionell ist das Ruhrgebiet die wichtigste Region der Hüttenindustrie in Deutschland. Die bekannteste Hochburg der Hüttenindustrie in Ostdeutschland ist Eisenhüttenstadt in Brandenburg.