Daten & Fakten zur Holzwerkstoffindustrie
Die Unternehmen der Holzwerkstoffindustrie verarbeiten Holz zu Werkstoffen. Bei der Produktion von Holzwerkstoffen werden einzelne Strukturelemente wie zum Beispiel Schnitthölzer oder Holzwolle zu Werkstoffen zusammengefügt.
Die Produkte der Holzwerkstoffindustrie unterscheiden sich nach Art und Größe ihrer Strukturelemente. Zu den Werkstoffprodukten der Branche zählen unter anderem Holzfaser- und Spanplatten, sowie Furnier- und Sperrholz. Laut Bundesverband der Säge- und Holzindustrie (BHSD) werden in Deutschland jährlich etwa 20 Millionen Kubikmeter Holz für die Produktion von Holzwerkstoffen benötigt. In 2008 wurden mehr als 10 Millionen Kubikmeter
Spanplatten hergestellt. Hauptabnehmer von Spanplatten ist die Möbelindustrie. Faserplatten werden hingegen bevorzugt als Dämmmaterial eingesetzt. Die
Produktionsmenge von Faserplatten lag im Jahr 2008 bei mehr als 6,6 Millionen Kubikmeter. Drei Jahre zuvor lag die Menge über eine Millionen Kubikmeter niedriger.
Die Holzwerkstoffindustrie ist Teil der
Holzindustrie. Laut Branchenverband BHSD liegt der Umsatz der Holzwerkstoffindustrie bei rund 5,6 Milliarden Euro pro Jahr.