Daten & Fakten zur Werkzeugindustrie
Die Unternehmen der Werkzeugindustrie entwickeln und produzieren Werkzeuge für den privaten oder gewerblichen Gebrauch. Werkzeuge können in die Produktgruppen Handwerkzeuge, Maschinenwerkzeuge und Baubefestigungstechnik unterteilt werden.
Die deutsche Werkzeugindustrie erwirtschaftete 2009 laut Fachverband Werkzeugindustrie e.V. (FWI) einen Umsatz von mehr als 2,7 Mrd. Euro. In den beiden Jahren zuvor lag der Umsatz mit knapp 3,7 Milliarden Euro deutlich höher. In der Werkzeugindustrie waren 2009 mehr als 100.000
Werkzeugmacher sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Auch Werkzeugmaschinen zählen zur Produktpaltte der deutschen Werkzeugindustrie. Der
Produktionswert aller umformenden Werkzeugmaschinen aus Deutschland lag im Jahr 2009 bei zwei Milliarden Euro. Das sind knapp 500 Millionen Euro weniger als im Vorjahr. Der Großteil der Werkzeugmaschinen wird exportiert.
Hauptabnehmerländer in 2009 waren China und die USA, gefolgt von Russland und Österreich.
Zu den wichtigsten Unternehmen der deutschen Werkzeugindustrie zählt die Gildemeister AG. Das Unternehmen mit Firmensitz in Bielefeld
beschäftigt mehr als 5.000 Menschen und erwirtschaftete 2009 einen
Umsatz von knapp 1,2 Milliarden Euro.