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Sind Sie gesetzlich oder ausschließlich privat krankenversichert (ggf. mitversichert)?

Art der Krankenversicherung

Erhebung

Erhebung durchTNS Infratest Sozialforschung, DIW Berlin
Name der ErhebungSozio-oekonomisches Panel (SOEP)
Erhebungszeitraumerstes Halbjahr 2006

Befragung

Anzahl der Befragten22193
Ohne Angabe14 (keine Angabe)
Gewichtungja, die wellenspezifischen Hochrechungs- und Gewichtungsfaktoren des SOEP werden jährlich an die jeweiligen Daten des Mikrozensus (MZ) angepasst, so dass die SOEP-spezifische Verteilung nach Region, Alter, Geschlecht, Haushaltsgröße und Nationalität in den Eckdaten derjenigen des MZ entspricht. Detaillierte Angaben zur Gewichtung finden Sie hier.
Region:Deutschland
Altersgruppeab 18 Jahre
Besondere EigenschaftenKrankenversicherte
Art der BefragtenauswahlDas Erhebungsprogramm des SOEP wird ständig an neue Entwicklungen in der Gesellschaft angepasst. Detaillierte Angaben zur Entwicklung der Stichprobe des Panels finden sie hier.

Veröffentlichung

Veröffentlicht durchStatista
Erstmals veröffentlicht am31.12.2006
HerkunftsverweisSOEP - das Sozio-oekonomische Panel
DatenaufbereitungDie Analyse der Soep-Mikrodaten erfolgte durch den Lehrstuhl für Marketing und Medienmanagement, Universität Hamburg.
Veröffentlichung31.01.2008

Hinweise

Die Analyse der Soep-Mikrodaten erfolgte durch den Lehrstuhl für Marketing und Medienmanagement, Universität Hamburg.

Bericht zum Thema

24.11.2008

Statistik-Einblick

Private Krankenversicherung

Bessere Behandlung als Privatpatient? (Foto: jsmith, istockphoto) Bessere Behandlung als Privatpatient?

Laut der repräsentativen SOEP-Studie ist etwa jeder achte deutsche Erwachsene (13 Prozent) Kunde bei einer privaten Krankenversicherung. Fast neun von zehn Deutsche sind hingegen über gesetzliche Krankenkassen wie die AOK, Techniker Krankenkasse oder Betriebskrankenkasse abgesichert. Die Mehrheit der gesetzlich Versicherten sieht für sich keinen Bedarf, zu wechseln.
Um Kunde einer privaten Krankenversicherung werden zu können, müssen angestellte Arbeitnehmer in Deutschland ein jährliches Bruttoeinkommen von 48.150 Euro (2008) überschreiten. In den vergangenen Jahren wurde diese Grenze sukzessive angehoben, bei deren Überschreiten für Arbeitnehmer die Pflicht entfällt, Beitragszahler bei einer gesetzlichen Krankenkasse sein zu müssen. Ausgenommen von dieser Regelung sind in Deutschland Selbstständige und Beamte, die frei zwischen gesetzlichen Krankenkassen und einer Privatversicherung wählen können.
Die deutliche Mehrheit (58 Prozent) der Deutschen ab 16 Jahren, die Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse sind, haben nicht den Wunsch, in eine private Versicherung zu wechseln (» Umfrage zu Wunsch nach Wechseln in private Krankenversicherung). Etwa jeder Fünfte (22 Prozent) würde einen Wechsel vorziehen, unabhängig davon, ob dies aufgrund des eigenen Einkommens möglich ist. Interessant ist zudem der Fakt, dass diese Einschätzung auch entlang der Einkommensgruppen relativ gleich ausfällt. So lässt sich nicht ablesen, dass Personen mit einem höheren Einkommen stärker der Privatversicherung zuneigen als Personen mit einem niedrigeren Einkommen (» Umfrage zu Krankenkassenwechseln nach Einkommen). Ein solcher Trend zeigt sich jedoch, wenn nach Altersgruppen unterschieden wird. Je jünger die Befragten, je eher hegen sie den Wunsch nach einem Ausscheiden aus der gesetzlichen Krankenkasse, so der MLP Gesundheitsreport (» Umfrage zu Krankenkassenwechseln nach Alter).
Für und Wider der Privatversicherung
Von den Deutschen ab 16 Jahren, die gerne in eine private Krankenversicherung wechseln würden, glauben 92 Prozent, dass man als Privatpatient insgesamt bessergestellt ist (» Gründe für Wechseln in Privatkrankenversicherung). Konkret sind 76 Prozent dieser Gruppe der Ansicht, dass Privatpatienten in Arztpraxen bevorzugt werden. Tatsächlich stützt eine Befragung von TNS Healthcare diese These – wenigstens bezüglich der Wartezeit bei einem Arztbesuch. In einer Befragung, die für den Bundesverband der Betriebskrankenkassen durchgeführt wurde, gaben Privatpatienten kürzere Wartezeiten als gesetzlich Versicherte an (» Statistik zu Wartezeiten beim Arzt). 70 Prozent der Wechselwilligen gehen darüber hinaus davon aus, dass ihnen als Privatpatient auch eine bessere Behandlung durch den Arzt zukommen würde.
Von jenen Erwachsenen, die kein Interesse am Wechsel in eine Privatversicherung haben, wird am häufigsten (67 Prozent) der zu hohe Beitragssatz als Begründung genannt (» Umfrage zu Gründen gegen eine Privatkrankenversicherung). Dabei spielt auch der Blick in die Zukunft eine wichtige Rolle – 54 Prozent nehmen an, dass sie sich gerade als Rentner die Privatversicherung nicht mehr leisten könnten. Tatsächlich zeigt die repräsentative SOEP-Befragung, dass der durchschnittliche private Krankenversicherungssatz in Deutschland mit dem Alter ansteigt (» Kostenvergleich der privaten Krankenversicherung nach Alter). Um den Beitragssatz zu drosseln, verzichten einige Versicherte mit dem Einstieg des Rentenalters daher auch auf besondere Zusatzleistungen. Als den dritthäufigsten Grund für das Desinteresse an einer Privatversicherung wird laut dem MLP Gesundheitsreport genannt, dass Arztrechnungen durch den Patienten zuerst selbst beglichen werden müssen. Erst wenn der Versicherung die Rechnungsunterlagen durch den Patienten zugegangen sind, bekommt dieser seine Auslagen erstattet. Bei Operationen können hier schnell mehrere tausend Euro zusammenkommen.
Marken- und Preisbewusstsein
Insgesamt geben die Deutschen an, bei der Auswahl ihrer Versicherungen stärker nach dem Preis als nach der Marke zu schauen. Laut der Verbraucherstudie VuMa 2008 sind für zwei Drittel der Deutschen (66 Prozent) die monatlichen Kosten ausschlaggebend, wenn zwischen Versicherungsprodukten ausgewählt wird (» Umfrage zu Markenbewusstsein bei Versicherungen). 28 Prozent geben an, dass ihnen die Marke dagegen wichtiger sei.


(Foto: jsmith, istockphoto)

Grapherläuterung als Text für Text-to-Speech-Tools

Die dargestellte Statistik zeigt das Ergebnis einer Erhebung zum Thema "Sind Sie gesetzlich oder ausschließlich privat krankenversichert (ggf. mitversichert)?". Die Statistik wird in der Standardansicht wiedergegeben. Es wurde kein Filter ausgewählt. Die Durchschnittswerte werden für alle Antwortgruppen des festgelegten Filtermerkmals "Alle" angezeigt. Die Bezeichnung der X-Achse lautet "Art der Krankenversicherung". Ausgewiesen als Beschreibung der Y-Achse ist "Anteil der Befragten". Die folgende Beschreibung der Balken verläuft von links nach rechts. Die Merkmalsausprägung "1 Gesetzliche KV" ist mit 87 % ausgewiesen. Die Antwortoption "2 Private KV" ist von 13 % der Befragten angegeben worden. Die Antwort "3 Weder noch" ist mit 0 % ausgewiesen.

Folgende Anmerkungen wurden für diese Umfrage festgehalten: Die Analyse der Soep-Mikrodaten erfolgte durch den Lehrstuhl für Marketing und Medienmanagement, Universität Hamburg. Die vorliegende Erhebung wurde bei Statista katalogisiert in der Oberkategorie "" und der Unterkategorie "". Als Stichworte (Tags) wurden dieser Frage DIW, Gesundheitswesen, Krankenkasse, Krankenversicherung, Krankenversicherungswechsel, Privatversicherung, SOEP, Versicherung beigeordnet.

Nachfolgend einige Hintergrundinformationen zur Statistik "Sind Sie gesetzlich oder ausschließlich privat krankenversichert (ggf. mitversichert)?". Für diese Erhebung wurden 22193 Personen interviewt. Von den Befragten haben 14 Probanden keine konkrete Antwort abgegeben. Erfasst wurde als Ausprägung für diese Teilnehmer "(keine Angabe)". In der Ausgabe dieser Statistik ist die Gewichtung berücksichtigt. Folgender Erheber der Daten ist angegeben: TNS Infratest Sozialforschung, DIW Berlin. Die Frage stammt aus der Studie "Sozio-oekonomisches Panel (SOEP)". Als Erhebungszeitraum der Studie ist angegeben : erstes Halbjahr 2006. Die Erhebung wurde in Deutschland durchgeführt. Es wurden Personen im Alter ab 18 Jahre interviewt. Folgende zusätzliche Charakteristika gelten für die Teilnehmer dieser Befragung: Krankenversicherte. Veröffentlich wurde diese Statistik am 31.12.2006. Veröffentlicher der Untersuchung ist Statista. Weitere Auskünfte zu dieser Erhebung stehen unter dem folgenden Herkunftsverweis zur Verfügung: SOEP - das Sozio-oekonomische Panel.

Dieser Textservice, der die Sprachausgabe mittels Vorlese-Tools erlaubt, ist eine Dienstleistung von Statista. Bitte beachten Sie, dass durch die Texterstellung unter automatischer Einbindung von Daten gelegentlich Fehler bezüglich grammatikalischer Formulierungen auftreten können. Wir bitten dies zu entschuldigen.

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Erhebung

Erhebung durchTNS Infratest Sozialforschung, DIW Berlin
Name der ErhebungSozio-oekonomisches Panel (SOEP)
Erhebungszeitraumerstes Halbjahr 2006

Befragung

Anzahl der Befragten22193
Ohne Angabe14 (keine Angabe)
Gewichtungja, die wellenspezifischen Hochrechungs- und Gewichtungsfaktoren des SOEP werden jährlich an die jeweiligen Daten des Mikrozensus (MZ) angepasst, so dass die SOEP-spezifische Verteilung nach Region, Alter, Geschlecht, Haushaltsgröße und Nationalität in den Eckdaten derjenigen des MZ entspricht. Detaillierte Angaben zur Gewichtung finden Sie hier.
Region:Deutschland
Altersgruppeab 18 Jahre
Besondere EigenschaftenKrankenversicherte
Art der BefragtenauswahlDas Erhebungsprogramm des SOEP wird ständig an neue Entwicklungen in der Gesellschaft angepasst. Detaillierte Angaben zur Entwicklung der Stichprobe des Panels finden sie hier.

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Erstmals veröffentlicht am31.12.2006
HerkunftsverweisSOEP - das Sozio-oekonomische Panel
DatenaufbereitungDie Analyse der Soep-Mikrodaten erfolgte durch den Lehrstuhl für Marketing und Medienmanagement, Universität Hamburg.
Veröffentlichung31.01.2008

Hinweise

Die Analyse der Soep-Mikrodaten erfolgte durch den Lehrstuhl für Marketing und Medienmanagement, Universität Hamburg.
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