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Meinung zum Verfall der deutschen Sprache

Droht die deutsche Sprache immer mehr zu verkommen?

Meinung zum Verfall der deutschen Sprache

Lesehilfe: Meinung zum Verfall der deutschen Sprache: 65 Prozent der Befragten sind der Meinung, die deutsche Sprache drohe immer mehr zu verkommen.

Erhebung

Erhebung durchIfD Allensbach
Erhebungszeitraum04.04.2008 bis 17.04.2008

Befragung

Anzahl der Befragten1820
RegionDeutschland
Altersgruppeab 16 Jahre

Veröffentlichung

Veröffentlicht durchGfdS
HerkunftsverweisGesellschaft für deutsche Sprache
Veröffentlichungsdatum13. Juni 2008

Hinweise

Die Abkürzung GfdS steht für Gesellschaft für deutsche Sprache. Diese Frage wurde bei der Befragung in folgendem Wortlaut gestellt: "Wenn jemand sagt: 'Die meisten Menschen bei uns in Deutschland legen nur noch wenig Wert auf eine gute Ausdrucksweise. Die deutsche Sprache droht immer mehr zu verkommen.' Sehen Sie das auch so, oder sehen Sie das nicht so?".

Bericht zum Thema

20.06.2008

Deutsche Sprache

Verkommt die deutsche Sprache?

Sind die Schulen für die Sprachmisere mitveranwortlich? (Foto: Robert Hunt, istockphoto) 53 % glauben, dass Lesefaulheit der Sprache schadet

Die Deutschen sorgen sich um ein nationales Kulturgut: 65 Prozent der Bundesbürger sind der Ansicht, dass ihre Muttersprache immer mehr zu verkommen droht. Kritisiert wird vor allem, dass eine wachsende Zahl von Deutschen keinen Wert auf eine gute Ausdruckweise legt.

Unverständliche Abkürzungen, eine weit verbreitete Missachtung der korrekten Schreibweise von Wörtern und mangelhafte Grammatikkenntnisse gelten vielen als Indizien für den Sprachverfall, so eine Allensbach-Umfrage im Auftrag der Gesellschaft für deutsche Sprache. Vier von zehn Deutschen (42 Prozent) sind der Meinung, dass viele Menschen sich heute generell schlechter ausdrücken als vor 20 oder 30 Jahren.

Die Ursachen dieser Sprachschwächen sind aus Sicht der Deutschen vielschichtig. Dass weniger gelesen wird als früher, führt jeder Zweite (53 Prozent) als Grund an. Fast ebenso viele geben dem wachsenden Einfluss von Fremdsprachen (49 Prozent) und dem hohen Fernsehkonsum (44 Prozent) eine Mitschuld am gefühlt kränklichen Zustand der allgemeinen Ausdrucksweise. Die Rechtschreibreform hat laut Mehrheitsmeinung (79 Prozent) mehr geschadet als genützt. Seit der Einführung der neuen Regeln besteht demnach eine weit verbreitete Unsicherheit, wie Wörter korrekt zu schreiben sind.

Ein Viertel sind Sprachoptimisten

Immerhin jeder Vierte sieht seine Muttersprache trotzdem nicht auf der abschüssigen Bahn. Unter ihnen dürften sich jene Sprachoptimisten finden, die der Meinung sind, dass der Wortschatz der Leute heute größer ist als früher (31 Prozent) oder dank Computer sogar mehr gelesen und geschrieben wird (23 Prozent). Auch Rudolf Hoberg, Vorsitzender der Gesellschaft für deutsche Sprache, sieht die Ergebnisse der Erhebung eher gelassen: „Klagen über Sprachverfall gibt es seit den alten Ägyptern und den alten Griechen“.


(Foto: Robert Hunt, istockphoto)

Grapherläuterung als Text für Text-to-Speech-Tools

Dieser Graph zeigt Erhebungsergebnisse zum Thema "Droht die deutsche Sprache immer mehr zu verkommen?". Für diese Statistik kann nur das aggregierte Ergebnis wiedergegeben werden. Es ist daher nicht möglich, diese Statistik zu filtern. Veröffentlich wurde diese Statistik am 13. Juni 2008. Die Erhebung wurde herausgebracht durch IfD Allensbach. Der Herkunftsverweis zur Quelle der Statistik lautet: Gesellschaft für deutsche Sprache. Die X-Achse trägt keine besondere Bezeichnung. Die Y-Achse trägt die Kennzeichnung "Anteil der Befragten". Die nun nachfolgende Erläuterung der Balken geht von links nach rechts. Die Antwort "Ja, die deutsche Sprache droht immer mehr zu verkommen" weist als Wert 65,00 Prozent aus. Die Antwortoption "Nein, das sehe ich nicht so" ist mit 23,00 Prozent ausgewiesen. Die Antwort "Unentschieden, keine Angabe" weist als Wert 12,00 Prozent aus.

Bitte beachten sie für diese Erhebung die folgenden Hinweise: Die Abkürzung GfdS steht für Gesellschaft für deutsche Sprache. Diese Frage wurde bei der Befragung in folgendem Wortlaut gestellt: "Wenn jemand sagt: 'Die meisten Menschen bei uns in Deutschland legen nur noch wenig Wert auf eine gute Ausdrucksweise. Die deutsche Sprache droht immer mehr zu verkommen.' Sehen Sie das auch so, oder sehen Sie das nicht so?". Einsortiert wurde die Statistik bei Statista unter der Oberkategorie "Freizeit" und der Unterkategorie "Kunst & Kultur". Der Erhebung wurden als Stichworte (Tags) Ausdrucksweise, Deutsch, Sprache, Sprachmix, Sprachverfall, sprechen, Verfall, verkommen, Verschlechterung beigeordnet.

Nachfolgend einige Hintergrundinformationen zur Statistik "Droht die deutsche Sprache immer mehr zu verkommen?", soweit diese vorliegen. Anzahl der befragten Personen: 1820. Als Ersteller der Studie ist angegeben: IfD Allensbach. Erhoben wurden die Daten dieser Studie im folgenden Zeitraum: 04.04.2008 bis 17.04.2008. Die angezeigte Statistik ist gültig für die Region Deutschland. Für Personen dieser Erhebung gilt folgendes Alter: ab 16 Jahre.

Dieser Textservice für die Sprachausgabe über Vorlese-Tools wird angeboten von Statista. Bitte beachten Sie, dass aufgrund der automatisierten Datenzuspielung gelegentlich Fehler bezüglich grammatikalischer Formulierungen auftreten können. Wir bitten dies zu entschuldigen.

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Erhebung

Erhebung durchIfD Allensbach
Erhebungszeitraum04.04.2008 bis 17.04.2008

Befragung

Anzahl der Befragten1820
RegionDeutschland
Altersgruppeab 16 Jahre

Veröffentlichung

Veröffentlicht durchGfdS
HerkunftsverweisGesellschaft für deutsche Sprache
Veröffentlichungsdatum13. Juni 2008

Hinweise

Die Abkürzung GfdS steht für Gesellschaft für deutsche Sprache. Diese Frage wurde bei der Befragung in folgendem Wortlaut gestellt: "Wenn jemand sagt: 'Die meisten Menschen bei uns in Deutschland legen nur noch wenig Wert auf eine gute Ausdrucksweise. Die deutsche Sprache droht immer mehr zu verkommen.' Sehen Sie das auch so, oder sehen Sie das nicht so?".
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