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Prognose zum Anteil einzelner Energieträger an der Stromversorgung

Prognostizierter Anteil einzelner Energieträger an der Stromversorgung im Jahr 2020

Prognose zum Anteil einzelner Energieträger an der Stromversorgung im Jahr 2020

Deutschland

© Statista 2010 powered by IBM SPSS

Lesehilfe: Die Statistik bildet eine Prognose zum Anteil einzelner Energieträger an der Stromversorgung im Jahr 2020 in Deutschland ab.

Bericht zum Thema

29.01.2009

Branchenprognose

Energiemix 2020: Werden AKW's überflüssig?

25 Prozent des Energiemixes sollen 2020 mit Windkraft erzeugt werden (Foto: joaoa, flickr/cc) 25 Prozent des Energiemixes sollen 2020 mit Windkraft erzeugt werden

Fast die Hälfte (47 Prozent) des 2020 in Deutschland produzierten Stroms wird aus erneuerbaren Quellen kommen. Zu diesem Schluss gelangt eine Studie des „Bundesverbands Erneuerbare Energie e. V.“ (BEE).
Ein Viertel der Energie wird hierzulande in zwölf Jahren mit Windkraftanlagen zu Land (19 Prozent) und zu See (6 Prozent) erzeugt werden, so die unter dem Titel „Stromversorgung 2020 – Wege in eine moderne Energiewirtschaft“ veröffentlichte Prognose des BEE.
Ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Stromerzeugung werden Bioenergie (9 Prozent), Photovoltaik (7 Prozent) und Wasserkraft (5 Prozent) spielen. Gegenwärtig liegt der Anteil erneuerbarer Energien an der gesamten Stromerzeugung bei rund 14 Prozent (» Anteil einzelner Energieträger an der Stromerzeugung).
Kernkraftwerke: Laufzeitverlängerung unnötig
Nur noch ein Prozent des Strommixes (2009: 22 Prozent) soll laut Prognose 2020 noch durch Kernkraftwerke erzeugt werden. Eine Verlängerung der Laufzeiten von AKW’s ist unter diesen Bedingungen überflüssig, schlussfolgern die Verfasser der Studie. Vergleichsweise gering wenig sollen dagegen die Anteile von Braun- (2009:  24 Prozent; 2020: 17 Prozent) und Steinkohle (2009: 22 Prozent; 2020: 19 Prozent) an der Stromerzeugung schrumpfen.
Ein Drittel weniger CO2
Deutschland würde unter diesen Umständen einen beträchtlichen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels leisten. Die Emissionen von Kohlenstoffdioxid aus der Energieerzeugung könnten von 385 Millionen Tonnen in 2007 auf 205 Millionen Tonnen in 2020 fallen (» CO2-Emissionen 2007 und 2020).
Grundlage der Prognose ist laut Studie die Analyse der bisherigen Entwicklung bei den erneuerbaren Energien sowie fundierte Zukunftsannahmen über den Ausbau der Erneuerbaren Energien, den Stromverbrauch, die Entwicklung des konventionellen Kraftwerksparks sowie der Netzinfrastruktur.

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(Foto: joaoa, flickr/cc)

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