Bei welchen Online-Lexika halten Sie die Informationen (sehr) häufig für verlässlich?
Verlässlichkeit von Online-Lexika
Erhebung
Erhebung durchHISBUS Studierenden Panel
Name der ErhebungHISBUS Kurzinformation Nr.21 - Studieren im Web 2.0
Erhebungszeitraum08.09.2008 bis 08.10.2008
Befragung
Anzahl der Befragten4.400
Gewichtungberücksichtigt
RegionDeutschland
Besondere EigenschaftenDeutsche Studenten
Art der BefragungOnline-Befragung
Veröffentlichung
Veröffentlicht durchHIS GmbH, Multimedia Kontor Hamburg
HerkunftsverweisStudieren im Web 2.0
VeröffentlichungsdatumNovember 2008
Hinweise
Die Abkürzung HIS steht für Hochschul-Informations-System. Werte der Statistik wurden laut der publizierenden Quelle gerundet. Mehrfachnennungen waren möglich. Diese Frage wurde bei der Befragung in folgendem Wortlaut gestellt: "Für wie verlässlich halten Sie die folgenden Online-Lexika?". Die Befragten konnten auf einer Skala von 1 ("sehr häufig") bis 5 ("sehr selten") zu jedem einzelnen Online-Lexikon antworten. Die obige Statistik bildet nur die Top-two-boxes ab.
Bericht zum Thema

25.11.2008Online-Nutzung

Wikipedia - das ist die Wahrheit

Das Web2.0-Lexikon Wikipedia hat unter deutschen Studierenden den besten Ruf, wenn es um die Verlässlichkeit von Informationen aus Online-Lexika geht. Bei der Nutzerreicheweite schlägt das elektronische Nachschlagewerk, so die Studie „Studieren im Web 2.0“, sogar populäre Social Communities wie StudiVZ und Lokalisten.

Studenten vertrauen Wikipedia mehr als der Encyclopedia Britannica (Foto: Stewart, flickr/cc)
Studenten vertrauen Wikipedia mehr als der Encyclopedia Britannica

Das Web2.0-Lexikon Wikipedia hat unter deutschen Studierenden den besten Ruf, wenn es um die Verlässlichkeit von Informationen aus Online-Lexika geht. Bei der Nutzerreicheweite schlägt das elektronische Nachschlagewerk, so die Studie „Studieren im Web 2.0“, sogar populäre Social Communities wie StudiVZ und Lokalisten.

Jeder zweite Studierende (52 Prozent) geht davon aus, dass Informationen, die bei Wikipedia zu finden sind, als sehr verlässlich oder eher verlässlich eingeschätzt werden können. Zwar drückt sich in diesen Zahlen immer noch ein hohes Maß an Zurückhaltung gegenüber den Inhalten aus, doch erreicht Wikipedia deutlich bessere Werte als etwa die redaktionell verfasste Microsoft-Encarta (29 Prozent). Bei Wikipedia kann jeder Nutzer selbst Beiträge schreiben oder anpassen. Ein große Schar freiwilliger wacht dabei darüber, dass falsche Inhalte oder tendenziöse Berichterstattung schnell wieder angepasst werden. In einem Test, den das Magazin Stern Ende 2007 durchführte, schnitt das vollständig durch freiwillige Nutzer erstellte Lexikon sogar besser als der alterwürdige Brockhaus ab.

Wikipedia beliebter als StudiVZ


Als entsprechend beliebt präsentiert sich denn auch das Angebot unter den zukünftigen Akademikern, dass am 25. November 2008 mit über 830.000 deutschsprachigen Artikeln aufwarten kann. 60 Prozent nutzen Wikipedia häufig, so die HISBUS-Online-Umfrage, die im September und Oktober 2008 unter rund 4.400 deutschen Studierenden durchgeführt wurde (» Umfrage zu beliebten Internetwebseiten von Studierenden). Damit platziert sich das größte Lexikon der Welt neun Prozentpunkte vor so beliebten Seiten wie StudiVZ, MySpace oder FaceBook. Etwa jeder zweite Befragte (51 Prozent) nutzt Social Communities häufig, von Videoportalen wie YouTube sagt dies nur etwa jeder sechste (16 Prozent). Die Initiatoren der Studie, der HIS Hochschul-Informations-System GmbH und der Multimedia Kontor Hamburg (MMKH), verweisen darauf, dass die Ergebnisse repräsentativ für Studenten und Studentinnen an deutschen Universitäten und Fachhochschulen sind.

Nutzungsgründe für Social Communties

Während bei Wikipedia die Recherche zu Informationen im Vordergrund steht, nutzen die Studierenden Social Communities vor allem als Ersatz für E-Mail, Handy und Messenger. Kommunikation steht bei fast drei Viertel der Befragten (72 Prozent) im Vordergrund, wenn sie sich bei entsprechenden Portalen einloggen (» Umfrage zu Nutzungsmotiven von Social Communities). Hieraus erklären sich die extrem hohen Zugriffszahlen, die für das Portal StudiVZ allein im Oktober 2008 bei rund 170 Millionen Seitenaufrufen lagen (» Statistik zur Nutzungshäufigkeit von StudiVZ). Jeder Zweite (52 Prozent) nutzt die Kontaktseiten zudem, um alte Freunde wiederzufinden, 38 Prozent wollen so endlich keinen Geburtstag mehr verpassen und jeder Zehnte (10 Prozent) verspricht sich von der Nutzung die Chance, neue Leute kennenzulernen.

zur Statistik Foto: Stewart, flickr/cc

Grapherläuterung als Text für Text-to-Speech-Tools

Dieser Graph zeigt Erhebungsergebnisse zum Thema "Bei welchen Online-Lexika halten Sie die Informationen (sehr) häufig für verlässlich?". Der angezeigte Graph gibt ein in dieser Form veröffentlichtes statisches Ergebnis wieder. Eine Filterung der Erhebung ist leider nicht möglich. Die Befragung wurde zuerst veröffentlicht November 2008. Veröffentlicht wurden die Ergebnisse durch HISBUS Studierenden Panel. Der Herkunftsverweis zur Quelle der Statistik lautet: Studieren im Web 2.0. Der Graph zeigt an der X-Achse keine übergeordnete Beschreibung. Die Y-Achse ist beschrieben mit "Anteil der Befragten". Die nun nachfolgende Erläuterung der Balken geht von links nach rechts. Die Antwort "Halte die Informationen auf "Wikipedia" für (sehr) häufig verlässlich" weist als Wert 52,00 Prozent aus. Die Merkmalsausprägung "Halte die Informationen auf "Leo" für (sehr) häufig verlässlich" ist mit 49,00 Prozent ausgewiesen. Die Antwortoption "Halte die Informationen auf "Zeit Online" für (sehr) häufig verlässlich" weist als Wert 34,00 Prozent aus. Die Merkmalsausprägung "Halte die Informationen auf "Zeit Online" für (sehr) häufig verlässlich" ist von 34,00 Prozent der Befragten angegeben worden. Die Antwortoption "Halte die Informationen auf "Microsoft Encarta" für (sehr) häufig verlässlich" ist mit 29,00 Prozent ausgewiesen. Die Antwort "Halte die Informationen auf "Meyers Lexikon online" für (sehr) häufig verlässlich" ist mit 27,00 Prozent ausgewiesen. Die Merkmalsausprägung "Halte die Informationen auf "Encyclopedia Britannica" für (sehr) häufig verlässlich" ist mit 26,00 Prozent ausgewiesen. Die Antwortoption "Halte die Informationen auf "Wissen.de" für (sehr) häufig verlässlich" ist mit 14,00 Prozent ausgewiesen.

Bitte beachten sie für diese Erhebung die folgenden Hinweise: Die Abkürzung HIS steht für Hochschul-Informations-System. Werte der Statistik wurden laut der publizierenden Quelle gerundet. Mehrfachnennungen waren möglich. Diese Frage wurde bei der Befragung in folgendem Wortlaut gestellt: "Für wie verlässlich halten Sie die folgenden Online-Lexika?". Die Befragten konnten auf einer Skala von 1 ("sehr häufig") bis 5 ("sehr selten") zu jedem einzelnen Online-Lexikon antworten. Die obige Statistik bildet nur die Top-two-boxes ab. Bei Statista zugeordnet wurde die beschriebene Untersuchung der Oberkategorie "Medien" und der Unterkategorie "Internet & Computer". Als Stichworte (Tags) wurden dieser Frage Informationen, Informationinteresse, Informationsanspruch, Informationsbeschaffung, Informationsdienste, Informationsmedium, Informationsquellen, Informationssuche, informieren, Internet, Lexika, Lexikon, Online-Lexika, Online-Lexikon, Studenten, Verlässlichkeit, Wikipedia, Wissen zugeordnet.

Nachfolgend einige Hintergrundinformationen zur Statistik "Bei welchen Online-Lexika halten Sie die Informationen (sehr) häufig für verlässlich?", soweit diese vorliegen. Anzahl der befragten Personen: 4.400. Als Missing Values werden Untersuchte angeführt. Folgender Erheber der Daten ist angegeben: HISBUS Studierenden Panel. Als Durchführender der vorliegenden Untersuchung ist angegeben: HISBUS Kurzinformation Nr.21 - Studieren im Web 2.0. Folgende Daten geben den Erhebungszeitraum an: 08.09.2008 bis 08.10.2008. Das vorliegende Ergebnis bezieht sich auf die Region Deutschland. Für Personen dieser Erhebung gilt folgendes Alter: . Betrachtet wurden in dieser Erhebung Personen mit folgenden speziellen Eigenschaften: Deutsche Studenten.

Dieser Textservice , implementiert für so genannte Text-to-Speech-Programme, die Webseiten vorlesen können, wird bereitgestellt durch Statista.com. Bitte beachten Sie, dass in Folge der automatischen Zuspielung von Daten gelegentlich Fehler bezüglich grammatikalischer Formulierungen auftreten können. Wir bitten dies zu entschuldigen.

Wie geht das?


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